SCM, ERM und E-Commerce:

Neue Anwendungen drängen in den ERP-Markt

23.06.2000
MÜNCHEN (CW) - In den kommenden fünf Jahren werden die Umsätze für geschäftskritische Software um durchschnittlich 24 Prozent pro Jahr zulegen und 2004 bei 78 Milliarden Dollar liegen - dank neuer Anwendungsbereiche. Das prognostiziert das in Boston angesiedelte Marktforschungsunternehmen AMR Research Inc.

Umsatztreiber sind laut AMR vor allem Anwendungen für das Supply-Chain-Management (SCM), das "E-Business Relationship Management" (ERM) und den E-Commerce. Eingeschränkt wird demgegenüber die Bedeutung der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware (Enterprise Resource Planning = ERP), die den Unternehmenssoftware-Markt der 90er Jahre dominierte. Trug sie 1999 noch 64 Prozent zum Gesamtmarkt bei, so soll ihr Anteil innerhalb des Untersuchungszeitraums der AMR-Studie auf ein Drittel sinken. Mit durchschnittlichen Jahressteigerungen von fünf Prozent bleiben die Umsätze hier deutlich hinter denen der neueren Softwaresektoren zurück.