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NEC verschiebt Liefertermin für UMTS-Handys

06.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wie bereits von vielen befürchtet, werden die geplanten UMTS-Services wohl doch erst später starten, als zunächst angekündigt. Der japanische Hersteller NEC gab am gestrigen Mittwoch bekannt, dass die neuen Handys, die sowohl mit den alten als auch den neuen Netzen funktionieren, erst Ende 2002 in großen Stückzahlen ausgeliefert werden können. Sie sollen zwischen September und November auf den Markt kommen. Daraufhin erklärte Hutchison 3G, man werde das UMTS-Netz in Großbritannien nicht wie geplant Mitte des kommenden Jahres starten können. Dass mit einer breiten UMTS-Einführung wohl erst im Jahr 2003 zu rechnen sei, davor hatten bereits die britischen Mobilfunkunternehmen MMO2 und Vodafone gewarnt.

NEC hat bislang nur eine sehr begrenzte Menge an UMTS-Handys für Testversuche ausgeliefert, die NTT Docomo sowie MMO2 bei ihren derzeitigen Feldversuchen einsetzen. Selbst bei den Testgeräten hatte es immer wieder Lieferengpässe gegeben. (ka)