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NEC lagert weitere Fertigungsstätten aus

09.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der defizitäre japanische Elektronikkonzern NEC will zwei Produktionsstätten an den Auftragsfertiger Celestica verkaufen. Die Vereinbarung ist Teil eines 2,5 Milliarden-Dollar schweren Outsourcing-Vertrags mit fünf Jahren Laufzeit. Demnach übernimmt das Unternehmen aus Toronto, Kanada, für einen unbekannten Betrag die beiden japanischen Werke für TK-Equipment sowie die insgesamt rund 1200 Mitarbeiter. Nach Aussage eines Firmensprechers will NEC mit dem Schritt seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern und eine höhere Auslastung der Produktion erzielen. Ähnlich wie in früheren Outsourcing-Verträgen kümmert sich NEC weiterhin um die Forschung und Entwicklung in den Werken, während der kanadische Geschäftsparter das Supply-Chain-Management und die Betreuung der Testgeräte übernimmt.

NEC hatte bereits im Oktober vergangenen Jahres eine Fertigungsstätte für PCs und Server an den kalifornischen Auftragsfertiger Solectron verkauft. Im Juni 200o übernahm Celestica im Rahmen einer Outsourcing-Vereinbarung NEC do Brazil, im Dezember des gleichen Jahres kauften die Kanadier die britische Handy-Produktionsstätte NEC Technologies.