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NCR setzt verstärkt auf Teradata-Warehouse

18.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Neben dem Geschäft mit Geldautomaten und Kassensystemen will US-Hersteller NCR verstärkt seine Data-Warehouse-Datenbank "Teradata" an den Kunden bringen und dabei auch vom Wachstumsmarkt Internet profitieren. Die Entwickler in Dayton, Ohio, wollen die Teradata-Engine dazu gehörig aufbohren. Die Anzahl gleichzeitiger Abfragen [concurrent queries] soll auf 4,2 Milliarden steigen und damit den Produkten von Marktführer Oracle Konkurrenz machen.

Mit einer Reihe von Tools und Dienstleistungen unter dem Label "Teradata Active Warehouse" will NCR darüber hinaus vermehrt Dotcoms als Kunden gewinnen. Unter anderem soll es mittels spezieller Softwarepakete möglich sein, Daten von gängigen Web-Servern (Apache, Microsoft IIS, Netscape/iPlanet) direkt in Teradata zu übernehmen. Außerdem betätigt sich NCR ab sofort auch als ASP (Application Service Provider). Kunden können beim Hersteller Business-Intelligence-Lösungen auf Teradata-Basis mieten - für viele eine preisgünstige Alternative zu einer vollwertigen Installation, für die der Einstiegspreis laut "Computergram" bei rund einer Million Dollar liegt.