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Nach ID-Pro jetzt auch Innominate in der Krise?

18.12.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bisher unbestätigten Presseberichten zufolge hat der Berliner Linux-Dienstleister Innominate AG - nach eigener Einschätzung "eines der führenden Linux-Unternehmen in Europa" - zwei seiner Niederlassungen in Hamburg und Düsseldorf geschlossen. Außerdem habe das Unternehmen insgesamt rund ein Zehntel seiner Belegschaft entlassen (darunter praktisch das komplette Marketing), heißt es weiter. Die Eröffnung der Düsseldorfer Filiale hatte Innominate erst Ende November auf der Exponet in Köln angekündigt.

Das Berliner Unternehmen hat die Meldungen bislang nicht offiziell bestätigt. Im Laufe der Woche werde es aber eine Erklärung geben, in der geplante Neuerungen erläutert würden. Ein Sprecher der Berliner Risikokapitalfirma BMP, einer der Innominate-Geldgeber, hat die Kündigungen aber bereits bestätigt. Erst im vergangenen Monat musste das Bonner Linux-Systemhaus ID-Pro Insolvenzantrag stellen (Computerwoche online berichtete).