Digitalisierung

Multi-Cloud-Stack und -Baukasten aus Deutschland

13.05.2020
Anzeige  Digitalisierung ist für jedes Unternehmen eine große Herausforderung. Komplexe IT-Infrastrukturen und Applikationsanforderungen unter Kostendruck zu managen treibt viele IT-Abteilungen an ihre Belastungsgrenzen. Doch es gibt Lösungen „made in Germany“.

"Die gegenwärtig größten Sorgen der Business-Manager sind falsche Vorstellungen über die Digitalisierung und die Angst, dass die Transformation im eigenen Unternehmen nicht schnell genug vorangeht", schreibt Gartner-Analyst Matt Shinkman in einer Pressemeldung. Das bestätigen auch die Marktforscher von IDC. Nach einer aktuellen Untersuchung wollen die CIOs bis 2024 über 50 Prozent ihrer Ausgaben auf die Bereiche Digitalisierung und Transformation verwenden. Diese Untersuchung ist so aktuell, dass in sie auch schon die bisherigen und die zu erwartenden Auswirkungen der Corona-Krise eingeflossen sind. "Die gegenwärtige Situation zeigt, dass die Firmen, die bei ihren Business-Modellen eine Digital-first Strategie verfolgen, neue Lösungen ultra-schnell, ultra-hoch skalierbar und mit einer ultra-weiten Konnektivität liefern können", schreibt IDC-Analyst Lianfeng Wu in einer Meldung.

Komplexe IT bremst Digitalisierung

Einer der Gründe für die Digitalisierungsbedenken der Fachbereichsmanager könnte die zunehmende Komplexität der Infrastruktur sein, denn die Zeiten einer homogenen internen IT-Topologie gehören endgültig der Vergangenheit an. Der weltweite Trend geht in Richtung Multi-Cloud. "Die meisten Unternehmen verfolgen eine Multi-Cloud-Strategie, um die Lieferantenabhängigkeit zu reduzieren und die Vorteile von 'Best-of-Breed' zu nutzen", schreibt Michael Warrilow, Vice President bei Gartner, in einem Blog-Beitrag. Rightscale berichtet in seinem aktuellen "State of the Cloud Report", dass bereits 84 Prozent der befragten Unternehmen Multi-Cloud-Infrastrukturen im Einsatz haben, wobei im Durchschnitt jeweils fünf Clouds parallel genutzt werden. Dieser Trend ist auch in Deutschland zu beobachten. "Multi-Cloud-Computing nimmt zunehmend an Fahrt auf, deshalb werden Interoperabilität und Offenheit der angebotenen Lösungen immer wichtiger", schreibt ISG-Analyst Heiko Henkes in einer Research Note über den deutschen Cloud-Markt.

Spezialanbieter mit deutschen Tools und Plattformen

Der zunehmende Druck der Business-Manager auf die IT-Verantwortlichen hat dazu geführt, dass sich schon seit einiger Zeit viele große, vor allem US-amerikanische, Unternehmen auf die Entwicklung und Bereitstellung von Produkten und Services für ein vereinfachtes Hybrid- beziehungsweise Multi-Cloud-Management fokussieren. Daneben haben sich aber auch viele kleinere Cloud-Service-Provider (CSP) etabliert, die mit teilweise hoch spezialisierten Angeboten und Services konkurrenzlos sind. Häufig erfolgt die erforderliche Differenzierung gegenüber den Großen über die Region, die Datensicherheit, flexible Hybridangebote und einen umfassenden Beratungsservice.Auf diesen Gebieten gehört der Kölner Anbieter plusserver in der DACH-Region zu den führenden Providern. Dessen neuestes Produkt ist plus.io, ein Multi-Cloud-Stacl, mit dem sich alle Arten von modularen Cloud-Lösungen einfach realisieren lassen. Zu den wichtigsten Features von plus.io gehören eine sehr flexible Anbindung von internen und externen IT-Segmenten, ein zentrales IT-Management sowie Managed Kubernetes. Das ermöglicht eine schnelle und einfache Migration, und das wiederum beschleunigt die digitale Transformation ganz erheblich. Zu plus.io zählt auch die pluscloud, die ausschließlich in eigenen deutschen Rechenzentren gehostet ist und alle DSGVO-Vorgaben konsequent erfüllt; gerade dieser Faktor ist für viele Unternehmen ganz entscheidend. Doch für internationale Kunden lassen sich auch Anwendungen einbinden, die auf AWS oder GCP betrieben werden.

Referenzen vom Feinsten

plusserver ist im deutschen Cloud-Markt kein Unbekannter. Das Unternehmen wurde bereits 1999 gegründet, als Cloud Computing noch in den Kinderschuhen steckte. Folglich kann man heute auf umfangreiche Erfahrungen aufsetzen, um damit eigene Cloud-Lösungen innerhalb der Multi-Cloud-Plattform plus.io erfolgreich anzubieten. Und natürlich kann man auch auf entsprechende Referenzen verweisen. Zu den Vorzeigekunden gehören so namhafte Unternehmen wie R+V, Pelikan, Melitta, TUI, Bayer, Rewe, Toyota, Zalando und Douglas.

Für den global operierenden Maschinen- und Anlagenbauer Krones AG plante plusserver eine Hybrid-Cloud-Lösung mit dedizierten Servern sowie virtuellen Maschinen in einer Private Cloud für eine hohe Skalierbarkeit. Hinzu kam eine Anbindung an Hyperscaler sowie verschiedene interne Systeme, unter anderen SAP. "Mithilfe der plusserver-Lösung konnten wir die gewünschte Verfügbarkeit und Skalierbarkeit unseres globalen B2B-Shops erzielen", sagt Michael Holzapfel, Head of eServices and Solution Management bei der Krones AG, und bestätigt damit die Leistungen von plusserver. "Und mit der extern gehosteten Infrastruktur haben wir auch noch die operativen Kosten gesenkt", so Holzapfel weiter. "Kurzfristige oder schlecht planbare Traffic-Peaks haben die Stabilität unserer Webseite immer wieder aus dem Gleichgewicht gebracht. Darüber hinaus haben Hardwareausfälle in einigen Fällen dazu geführt, dass unser Online-Shop nicht mehr erreichbar war. Mit plusserver haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der uns schnell mit einer kosteneffizienten Lösung weiterhelfen konnte", so Andra Möllhoff, Leitung eCommerce, Paul Hewitt GmbH

Alle Informationen rund um den neuen Multi-Cloud-Stack plus.io finden Sie hier.