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Motorola streicht in Flensburg 600 Stellen

17.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der amerikanische Mobilfunkkonzern Motorola plant den Abbau von 600 Arbeitsplätzen in seinem Werk in Flensburg. Grund sei die teilweise Verlagerung der Handyproduktion nach China, berichtet das "Handelsblatt" und zitiert den Vorsitzenden der deutschen Geschäftsführung, Norbert Quinkert, mit der Aussage, der enorme Kostendruck zwinge das Unternehmen zu diesem Schritt. Die Stellen sollen Anfang kommenden Jahres wegfallen. Mit danach noch 1200 Mitarbeitern soll Flensburg aber weiterhin Motorolas Fertigungsstätte für UMTS-Mobiltelefone sowie Versandzentrum für die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) bleiben. (tc)