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Motorola bringt Linux-Smartphone mit Qtopia-Framework

31.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Motorola bringt das im August angekündigte Smartphone "A760" Anfang November auf den Markt. Es basiert auf dem quelloffenen Betriebssystem Linux und wird mit zwei Prozessoren ausgestattet, wobei der hauseigene "i250" für die Kommunikation und der Intel-Chip "PXA262" für die Computing-Funktionen des Handhelds zuständig sein soll.

Beim PXA262 handelt es sich um eine PXA250-CPU, die mit "StartaFlash"-Memory ausgestattet ist. Dadurch müssen im Smartphone keine externen Speicherkomponenten verbaut werden, was Platz spart. Der im A760 verbaute Prozessor taktet mit 200 Megahertz und bietet 256 Megabyte RAM.

Die Smartphone-Anwendungen sind über die "Qtopia Phone Edition" von Trolltech an das Embedded-Linux von Montavista angebunden. Die Plattform ermöglicht es laut Hersteller, Anwendungen ohne großen Aufwand an den Betrieb auf dem Telefon anzupasssen. Zu den Qtopia-Funktionen zählen unter anderem eine Benutzerführung, die sich bis zu einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln skalieren lässt, sowie Anwendungen wie ein PIM (Personal Information Manager), ein E-Mail-Client, ein MP3-Player, Spiele und Software zum Verarbeiten der Bilder, die eine mit dem Smartphone integrierte Kamera liefert. (lex)