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Motorola: Billig-Chip für chinesische Handys

19.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die chinesische Niederlassung von Motorola will Ende des Jahres einen Billig-Chip für Handys auf den Markt bringen. Damit sollen Mobiltelefone für eine breite Bevölkerungsschicht erschwinglich werden.

Die "Low-cost-Architektur" sehe weniger als 150 Komponenten vor. Der Preis sei deshalb geringer als für ein herkömmliches Mobiltelefon, das aus 200 bis 300 Teilen bestehe, erklärte Motorola China. Die Produktionskosten wurden nicht genannt. In den vergangenen Jahren habe man jedoch "hunderte Millionen" in die Entwicklung gesteckt. Diese Investition kann sich für Motorola auszahlen. Denn in China soll im Jahr 2004 jeder Fünfte ein Handy besitzen - insgesamt wären das 267 Millionen potenzielle Handy-Nutzer.