Für Mac-OS und Windows NT

Motorola baut Macintosh-Clones

27.09.1996

Mit den neuen Maschinen möchte Motorola unter anderem den Absatz der Power-PC-Chips ankurbeln, die seit fünf Jahren auf dem Markt sind. Die gemeinsam von Motorola und IBM entwickelten und produzierten Chips haben den beiden Herstellern bisher nicht ausgereicht, um Prozessor-Marktführer Intel ernsthaft herauszufordern.

Bereits seit rund einem Jahr ist Motorola mit einer eigenen Rechnerserie am Markt, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Dies soll nun anders werden. Die neuen Modelle der "Powerstack"-Familie, die unter NT als Betriebssystem laufen, reichen vom Desktop-Modell für 2500 Dollar bis zum 10000 Dollar teuren Server. Die Macintosh-Clones der "Starmax"-Serie sind für 1600 bis 4000 Dollar zu haben. Beide Rechnerlinien zielen nach Aussagen von Joe Guglielmi, General Manager von Motorolas Computer Group, eher auf den Business-Bereich und weniger auf den Home-Markt.