Supply Chain Management

Moderne Lieferketten: Agil, flexibel und kollaborativ

07.03.2022
Anzeige  Das alte Kunde-Lieferanten-Verhältnis hat ausgedient. Gefordert ist heute eine agile Kollaboration – und Lösungen, die das weitgehend unterstützen.
Supply Chain Management hat sich von der passiven Verwaltung von Logistikdaten zur aktiven Business-Unterstützung gewandelt.
Supply Chain Management hat sich von der passiven Verwaltung von Logistikdaten zur aktiven Business-Unterstützung gewandelt.
Foto: GAS-photo-shutterstock.com

Supply Chain Management (SCM) ist eine klassische IT-Lösung für die Produktionsplanung und Steuerung (PPS). Alle ERP-Systeme und viele dedizierte Anwendungspakete bieten hierzu mehr oder minder umfangreiche Lösungen an. Die meisten dieser Lösungen basieren auf der Philosophie, dass der Lieferant "zu folgen" hat. Das aber ist vorbei. Inzwischen haben sich die Kunden-Lieferanten-Beziehungen zu einer engmaschigen virtuellen Einheit entwickelt, die von einem hohen Maß an partnerschaftlicher Kollaboration geprägt ist.

Der Grund dafür ist, dass in der modernen hochgradig arbeitsteiligen Welt die Anforderungen an die Unternehmen völlig anders sind, als sie es noch vor wenigen Jahren waren. Zwar gilt das Hauptaugenmerk weiterhin den Branchentrends und den allgemeinen Kundenbedürfnissen, doch das alleine reicht bei Weitem nicht mehr aus. Wer auch zukünftig konkurrenzfähig sein will, muss auch F&E, die Produktion und die Distribution in seiner Kunden-Lieferanten-Beziehung berücksichtigen.

Neue Aufgaben verlangen neue Lösungen

Die neuen Vorgaben erfordern Lösungen, die die neuen kollaborativen Kunde-Lieferant-Beziehungen optimal abbilden - beispielsweise in der Form, dass die Lieferanten schon frühzeitig am Entwicklungsprozess neuer Produkte und Services beteiligt werden können. Der führende IT-Infrastruktur-Anbieter Inspur-Information bietet mit seinem "Agile Supply Chain" (ASC)ein solches System an. ASC ist praktisch die IT-Lösung für ein neues Modell der Kooperation. Inspur verfolgt hierbei eine so genannte "Plattform + Module" Strategie. Das heißt, für die Produkte des technologischen Supply Chains gibt es eine gemeinsame Basisplattform auf der beliebig viele Module platziert und frei kombiniert werden können. Gerade bei KI-Computern oder im Cloud Computing gibt es viele Komponenten, die sich sehr leicht in wiederverwendbare Modul-Kombinationen packen lassen. Ergänzt wird ASC durch das besonders kundenorientierte "Joint Design Manufacture" Modell (JDM), bei dem der Lieferant fest in die Produktentwicklung miteinbezogen wird.

Der bedeutendste Vorteil von ASC ist die nahtlose Integration der Geschäftsabläufe von Kunde und Lieferant. So hat auch Inspur sein Supply-Chain-Ecosystem von einem Informations-basierten Netzwerk mit technologischen Innovationen auf ein System umgestellt, das auf Business-Innovationen beruht.

Lob von Harvard und von Kunden

Die Inspur ASC gilt international als eine der modernsten Lösungen und wurde bereits von der Harvard Business Review ausgezeichnet. Einer der ASC-Referenzkunden ist Chinas größte Suchmaschine Baidu. Die Zusammenarbeit begann mit der Idee eines integrierten All-in-One-Servers für KI, Big Data und Cloud Computing. Das Ergebnis waren die so genannten "ABC-Server", die alles an branchenspezifischer Hard- und Software enthalten, was Baidu benötigt. Hierzu wurde Baidus DL-Framework, deren Algorithmus-Modell sowie deren Cloud-Management-Technologie mit der KI-Hardware-Plattform von Inspur kombiniert. Das Ergebnis war eine "Out-of-the-Box-Lösung", mit der Baidu den Ausbau seiner Infrastruktur wesentlich beschleunigen konnte.

Auch in der Zusammenarbeit mit dem chinesischen Entertainment-Konglomerat Tencent ergaben sich signifikante Verbesserungen. Diese basieren darauf, dass Inspur ein wichtiger Akteur bei der Entwicklung von ODCC-Speicherressourcen-Pooling-Lösungen ist und die SR 4.5-basierte SAS-Switch-Lösung eingeführt hat. Diese Lösung wurde auf das verteilte Speichersystem von Tencent angewandt, wodurch die Gesamtbetriebskosten um mehr als 30 Prozent gesenkt werden konnten.

Den beiden Referenzfällen ist gemeinsam, dass das agile, maßgeschneiderte und sichere Supply Chain Management von Inspur den Kunden einen hohen Mehrwert bietet, da Geschäftsinnovationen wesentlich schneller eingeführt werden können.

Produktionskapazität vervierfacht

Intern setzt Inspur ebenfalls sein Supply-Chain-Knowhow umfassend ein. So wurde eine weltweit führende intelligente flexible Produktionsbasis aufgebaut, bei der gleichzeitig zehn verschiedene Arten von Cloud-Server-Knoten produziert werden können. Hierzu sind sechs zentrale Informationssysteme, wie ERP, MES und WMS, mit mehr als 30 automatisierten Knoten und 120 Datenerfassungspunkten verknüpft. Auf diese Weise kann Inspur auch Großaufträge kurzfristig erfüllen. Insgesamt hat Inspur mit dem Einsatz von ASC erhebliche Produktionsvorteile erzielt. So wurde der Entwicklungszyklus von Servern von 18 auf 9 Monate verkürzt. Prototypen werden in der Regel in nur drei Monaten ausgeliefert, die Time-to-Market wurde halbiert, die Durchlaufzeit hat sich von 15 auf 3 bis 7 Tage reduziert und die jährliche Produktionskapazität hat sich vervierfacht.

Fazit

Die industrielle Transformation verlagert sich von einer technologiegetriebenen zu einer anwendungsorientierten Vorgehensweise. Parallel dazu hat das klassische SCM ausgedient, da es zu starr und zu unflexibel ist. Gefordert sind stattdessen agile, kundenspezifische und sichere Lieferkettensysteme, so wie es von Inspur mit ASC und JDM angeboten wird. Diese Systeme kombinieren technologische Innovationen mit Kundennachfragen und unterstützen die Unternehmen in ihrem Bestreben nach mehr Effizienz im Zeitalter von Cloud, Daten und KI.

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