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Mobility als Schlüssel zu mehr Produktivität

13.12.2006
In Europas Unternehmen ist die Mobilität aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken - vor allem der Fernzugriff auf das Intranet ist bereits Standard.

Den Remote-Access auf das eigene Netz haben nach einer Studie von Orange Business Services bereits 94 Prozent der Unternehmen realisiert. Zudem greifen 79 Prozent von außen auf Unternehmensapplikationen wie ERP zu. Hoch im Kurs stehen auch Mobile-Mail-Lösungen (80 Prozent). Zum Thema Mobility wurden dabei von Orange die CIOs von 650 Unternehmen in Europa befragt. Orange ist der Geschäftskundenbereich der France Telecom. Als mobile Mitarbeiter wurden im Rahmen der Studie nicht nur Geschäftsreisende definiert, sondern alle, die mindestens ein Fünftel der Arbeitszeit außerhalb des Unternehmens verbringen.

Das meistgenutzte mobile Endgerät ist ganz klar das Handy: 35 Prozent der Belegschaft in multinationalen Unternehmen besitzen ein mobiles Telefon. Allerdings setzen sich auch Laptops langsam im Arbeitsalltag durch: Ganze 31 Prozent der Mitarbeiter nutzen mittlerweile einen entsprechenden Rechner. Fünf Prozent nennen ein Smartphone und immerhin zwei Prozent ein Blackberry ihr Eigen. Befragt nach den Vorteilen von Mobility-Lösungen, nennen die Entscheider vor allem zwei Punkte: 94 Prozent versprechen sich davon eine höhere Produktivität ihrer Mitarbeiter und 93 Prozent erwarten sich zudem eine größere Mitarbeiterflexibilität. 58 Prozent der Befragten gaben als Vorteil den verbesserten Kundenservice und ein Drittel den Business Contingency-Plan (BCP) an. Knapp ein Viertel hofft darauf, sich mit mehr Mobilität neue Geschäftsfelder erschließen zu können.

Damit sind auch die Hauptziele der Mobility-Strategien von CIOs für die nächsten drei Jahre klar definiert: Das mobile Leben der Mitarbeiter soll einfacher werden. Fast zwei Drittel sehen zudem eine höhere Erreichbarkeit als wichtiges Argument für die Einführung mobiler Lösungen an. Beim Fernzugriff von unterwegs wollen die Unternehmen zudem möglichst flexibel sein: Deshalb sehen 30 Prozent WLAN, UMTS (3G), Edge, Dial, GPRS oder DSL als wichtige Access-Techniken. Klar präferiert werden dabei mit 72 Prozent beziehungsweise 69 Prozent WLAN und UMTS. Der klassisch Remote-Access per Modem, also Dial-up, ist dagegen nicht mehr gefragt: Nur drei Prozent der Unternehmen interessieren sich noch dafür. (hi)