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Mobilcom: Vorstand und Betriebsrat einigen sich auf Sozialplan

25.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Beim angeschlagenen Mobilfunkanbieter Mobilcom haben sich Vorstand und Betriebsrat auf den Abbau von 1850 der 4200 Vollzeitarbeitsplätze geeinigt. Eine Vereinbarung der Verhandlungspartner sieht vor, dass für Sozialpläne 17,2 Millionen Euro bereitgestellt werden. Betriebsrat Thomas Schrader wertet das als Erfolg und rechnet vor, dass im Schnitt jeder betroffene Angestellte mit einer Abfindung von 9200 Euro rechnen kann.

Über die Zukunft der UMTS-Sparte gebe es noch keine Einigung, berichtet die "Financial Times Deutschland". Der Vorstand will diese Bereiche komplett einfrieren. Laut Schrader sind in den aktuellen Vereinbarungen jedoch auch Arbeitsplätze aus diesem Bereich enthalten. Bei einer möglichen Übernahme sei deswegen von weniger Kündigungen auszugehen.

Den Abbau der Stellen hatte Firmenchef Thorsten Grenz bereits im September angekündigt (Computerwoche online berichtete). (lex)