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Mobilcom-Chef Schmid unter Beschuss

27.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Gerhard Schmid, Chef des Büdelsdorfer Carriers Mobilcom, hat nach Informationen des "Focus" einen Zivilprozess in Millionenhöhe verloren. Schmid soll bei der Übernahme des Dienstleisters Topnet vor zwei Jahren den früheren Eigentümer um mehr als sechs Millionen Mark betrogen haben. Die Angelegenheit sei inzwischen Gegenstand einer Betrugsklage, heißt es. Ein Zivilgericht hat den Mobilcom-Chef demnach zur Ausstellung einer Wandelschuldverschreibung verdonnert, die sich - inklusive Zinsen - nun auf 6,7 Millionen Mark beläuft. Des weiteren muss Schmid rund eine Million Mark Prozesskosten tragen. Das Urteil sei vorläufig vollstreckbar, berichtet das Nachrichtenmagazin. Daher drohe bereits in dieser Woche der Besuch des Gerichtsvollziehers.