Künstliche Intelligenz, Advanced Analytics, Cloud Computing und neue Storage-Technologien helfen Unternehmen bei der Problemlösung, Entscheidungsfindung und Skalierung. Erfahren Sie hier, wie Sie mit moderner, effizienter IT-Infrastruktur im Zeitalter der Daten erfolgreich sein können.

Remote PC-Administration

Mit Technologie die IT-Operations deutlich verbessern

13.12.2020
Durch den sprunghaften Anstieg von Mobile- und Home-Office hat sich das Remote-Managen der vielen unterschiedlichen Endgeräte zu einem bedeutenden Kosten- und Komplexitätsfaktor entwickelt. Doch es gibt erprobte Lösungen, die diesen Problemen spürbar entgegenwirken können.
Fernwartung ist ein zentrales Element einer effizienten PC-Administration. Doch nicht alle Angebote sind Business-tauglich.
Fernwartung ist ein zentrales Element einer effizienten PC-Administration. Doch nicht alle Angebote sind Business-tauglich.
Foto: greenbutterfly - shutterstock.com

Nur in den seltensten Fällen sind die PC-Arbeitsplätze in der Nähe der IT-Administration angesiedelt. Meist sind sie nicht einmal in der Umgebung, sondern sehr weit davon entfernt. Das bedeutet, dass eine direkte physische Systemunterstützung durch die PC-Administration unmöglich ist. Hinzu kommt, dass neben den Mitarbeiter-PCs auch immer mehr neuartige Endgeräte zum Einsatz kommen, beispielsweise Geräte ohne Benutzer, wie intelligente Verkaufsautomaten, Geldautomaten oder Hub-Geräte in Konferenzräumen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an das Geräte-Management, denn die User erwarten, dass diese immer verfügbar sind, immer auf dem neuesten Stand und immer die höchstmögliche Leistung bieten.

Doch nicht nur qualitativ steigen die Ansprüche, auch quantitativ geht es steil nach oben. Beispielsweise soll laut Statista bis 2025 allein die Zahl der IoT-Geräte auf 21,5 Milliarden ansteigen. Diese verteilte, vielfältige Endgeräte-Umgebung macht die zugehörigen IT-Operations immer komplexer und zeitaufwendiger - vor allem aber kostspieliger, denn laut Gartner entfallen 80 Prozent der Gesamtbetriebskosten eines Computers auf die Wartung und den technischen Support.

Hard- oder Software-basiertes Remote-Management?

Mit einem leistungsstarken Remote-Management lassen sich die vielen neuen Aufgaben und die zunehmende Anzahl an Endgeräten effizient managen. Hierzu gibt es schon seit geraumer Zeit unzählige Programme, mit denen sich ein Administrator remote in einen PC einbuchen kann, um diesen dann aus der Ferne zu bedienen. Er übernimmt dabei die Maus und das Keyboard des Remote-PCs und kann auf diese Art neue Funktionen einrichten oder Konfigurations- und Bedienungsprobleme beheben.

Doch all diese Programme setzen einen grundsätzlich funktionierenden PC voraus. Das bedeutet, sie sind ungeeignet, wenn es um Änderungen am BIOS oder um die Installation von neuen Betriebssystemen und anderen systemrelevanten Patches geht. Hier helfen nur ein Hardware-basiertes Remote-Monitoring und -Management (RMM). Diese sind direkt mit dem Prozessor verbunden und folglich unabhängig vom Betriebssystem. So können die IT-Teams sicherstellen, dass alle Geräte die aktuelle Version des Betriebssystems sowie die erforderlichen Antiviren- und Malware-Scan-Software im Einsatz haben. Patches, die Auswirkungen auf PC-Nutzung haben könnten, werden damit außerhalb der Geschäftszeiten durchgeführt, sodass sie die Produktivität nicht beeinträchtigen. Unter Einbeziehung der Telemetrie zur Diagnose und Fehlerbehebung können die IT-Teams vom reaktiven zum vorausschauenden PC-Management wechseln.

Remote-Management via Intel vPro Plattform

Das führende System für ein derartiges Hardware-basiertes Remote-Management ist die Intel vPro Plattform. Dabei handelt es sich um eine robuste Technologie für höchste Business-Anforderungen auf den Gebieten High-Performance, IT-Security und System-Stabilität. Eine weitere wesentliche Säule ist das einfache Remote-Managen von PCs und anderen Endgeräten, wie IoT-Systeme, Check-in Terminals oder Konferenz-Einrichtungen. Zwei Funktionsbereiche sind es, die die vPro Plattform hierzu bietet: Die Active Management Technology (AMT) und den Endpoint Management Assistant (EMA). Damit können die Administratoren und Operations-Spezialisten nicht nur die häufigen Anwendungsprobleme lösen, sondern auch Netzwerk-Probleme, BIOS-Updates, Betriebssystem-Fehler und Sicherheitslücken remote managen.

Das Managen der Endgeräte ist auch dann möglich, wenn das Betriebssystem fehlerhaft ist, oder gar kein System installiert ist.
Das Managen der Endgeräte ist auch dann möglich, wenn das Betriebssystem fehlerhaft ist, oder gar kein System installiert ist.
Foto: Intel

Das alles ist möglich, weil die vPro Plattform mit den Prozessoren integriert und Out-of-Band-fähig ist (OOB). Das bedeutet, die Geräte lassen sich komplett remote ansprechen - inklusive Ein- und Ausschalten, der Aktivierung von Downloads, dem Installieren von Betriebssystemen, BIOS-Updates oder dem Cleaning eines von Malware verseuchten Systems. Auch die KVM-Funktion (Keyboard, Video, Mouse) ist Hardware- und IP-basiert. So funktionieren diese Funktionen auch dann, wenn auf dem Remote-System weder ein Keyboard noch eine Maus eingerichtet und angeschlossen ist.

Viele Intel-Kunden bestätigen die Vorteile: "Mithilfe der vPro Plattform können wir unsere System-Administration vereinfachen und die On-Site-Aktivitäten reduzieren. Das bedeutet optimale Business-Prozesse und eine höhere Produktivität der Mitarbeiter", bestätigt etwa Hubert Fischer, Head of Client Services bei der AUDI AG, den Business-Nutzen der Intel vPro Plattform.

Fazit

Hardware-basiertes Remote-Monitoring und -Management - so wie es die Intel vPro Plattform bietet - vermindert die Komplexität der Geräteverwaltung, egal wo sich die einzelnen Geräte befinden. Und das bedeutet weniger Ausfälle und eine schnellere Fehlerbehebung. Dies wiederum senkt die Operations-Kosten deutlich und steigert die Produktivität der Mitarbeiter.

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