Middleware-Tips fuer Software-Entwickler Marktfuehrende Hardwarefirmen hofieren Unix-Softwarehaeuser

05.11.1993

FRANKFURT/M. (CW) - Portabilitaet und Interoperabilitaet heissen die Stichworte, unter denen die Forderungen der Anwender nach offenen Systemen zusammengefasst werden.

"Offene Systeme sind nicht mit Unix gleichzusetzen, ebensowenig mit Windows-NT oder irgendeiner anderen Betriebssystem-Software", stellt David Tory klar. Fuer den Praesidenten der Open Software Foundation (OSF) ist Interoperabilitaet nur durch Middleware zu erreichen.

Den Kompatibilitaetskonflikt im Betriebssystem-Bereich loesen zu wollen, haelt auch das Marktforschungsinstitut IDC fuer den falschen Ansatz. Vielmehr muesse das Problem an der Schnittstelle zwischen Systemsoftware und Anwendung lokalisiert werden. Die grossen DV- Hersteller haben sich festgelegt: COSE (Common Open Software Environment) stellt den Rahmen fuer Middle-ware-Spezifikationen dar. Als erstes COSE-Produkt liegt CDE (Common Desktop Environ- ment) vor. Auf einer "CDE Developers Conference" im Rahmen der "ComputerWorld Expo" in Frankfurt (15./16. November 1993) werden die Komponenten von CDE vorgestellt.

Informationen: Wolf-Dietrich Lorenz, Computerwoche Verlag GmbH,

Rheinstrasse 28, 80803 Muenchen.

Telefon 089/36086-169

Telefax 089/36086-274