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Microsoft verliert Führungsposition

14.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Old Economy meldet sich zurück, lautet die Quintessenz der "FT 500"-Studie, in der die britische Zeitung "Financial Times" die 500 größten Unternehmen weltweit unter die Lupe nahm. Die absolute Nummer eins ist in diesem Jahr (Stand Anfang 2001) General Electric (GE) mit einer Marktkapitalisierung von 480 Milliarden Dollar. Im Vorjahr belegte der US-Elektronikkonzern noch Rang zwei. Abgerutscht ist dagegen der Vorjahressieger Microsoft. Der Softwareriese belegt in diesem Jahr "nur" noch Platz fünf mit einer Börsenbewertung von 258,4 Milliarden Dollar. Netzwerkkönig Cisco Systems hingegen kletterte von Rang vier auf zwei, bleibt mit einer Marktkapitalisierung von 304,7 Milliarden Dollar allerdings deutlich hinter dem erstplatzierten GE.

Insgesamt legten in diesem Jahr gemäß der FT-500-Liste vor allem die Old-Economy-Unternehmen zu, einstige New-Economy-Highflyer mussten teils tiefe Stürze hinnehmen. So rutschte Yahoo von Platz 40 auf 324 ab, Lucent schlitterte von Rang neun auf Rang 95 und Commerce One blieb mit Nummer 478 gerade noch unter den Top 500 (Vorjahr Rang 159). Die japanische Internet-Investment-Gruppe Softbank fiel am tiefsten: Von Platz 44 auf 447.

Die Liste der größten zehn Unternehmen lautet wie folgt:

General Electric

Cisco Systems

Exxon Mobil

Pfizer

Microsoft

Wal-Mart

Citigroup

Vodafone

Intel

Royal Dutch/Shell