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Microsoft testet Jugendschutzsoftware

31.08.2006
Nach eine frühen Vorabversion vom März dieses Jahres hat Microsoft jetzt den öffentlichen Beta-Test für seine Parental-Control-Lösung "Windows Live OneCare Family Safety" gestartet.

Das Tool ist zunächst in den USA erhältlich, im September soll es dann auch in 16 weiteren Sprachen für 34 weitere Märkte erscheinen. Eltern können damit ihren Kindern den Zugang zu Web-Seiten sperren, die sie für unpassend oder gefährlich halten. Produkt-Manager Alan Packer hält das in Zeiten von Social Networking, MySpace und dergleichen für immer wichtiger.

Eltern können zunächst Online-Inhalte filtern und das Surf-Verhalten ihrer Sprösslinge über Aktivitätsberichte kontrollieren. Bevor die endgültige Version erscheint, will Microsoft außerdem eine "Kontaktverwaltung" hinzufügen, die eine Kontrolle über E-Mail- und Instant-Messaging-Kontakte ermöglicht. Damit wird sich auch einstellen lassen, wer auf die Blogs von Kindern bei MSN Spaces zugreifen kann.

Auch das kommende Windows Vista wird erweiterte Parental-Control-Mechanismen mitbringen. Diese sollen sich mit den Features von OneCare Family Safety ergänzen. (tc)