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Microsoft: Störungen beim MSN-Messenger nicht durch Wurm verursacht

09.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Angaben von Microsoft sind die in den vergangenen Tagen aufgetretenen Störungen seines MSN-Messenger-Service nicht auf den Wurm Bropia zurückzuführen. Vielmehr seien die mittlerweile behobenen Ausfälle auf ein "isoliertes Problem im Datenzentrum" zurückzuführen, so die Gates-Company. Weder die Störungen, von denen seit Montag eine "erhebliche Anzahl" von MSN-Nutzern betroffen war, noch die zu ihrer Behebung ergriffenen Maßnahmen wurden näher erläutert.

Vergangene Woche hatten Sicherheitsexperten vor einer Variante des Bropia-Wurms gewarnt (Computerwoche berichtete), der sich über Microsofts MSN-Messenger verbreitet und Windows-PCs anders als gängige Mass-Mailing-Würmer nicht über infizierte E-Mails, sondern via Dateitransfer im Messenger befällt. (kf)