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Microsoft senkt die Preise für Axapta

04.10.2004

Auf einer Informationsveranstaltung zum laufenden Geschäftsjahr kündigte Microsofts Deutschlandchef Jürgen Gallmann an, die Sparte Microsoft Business Solutions (MBS) werde die Preise für ihre Upper-Midmarket-Lösung "Axapta" in dieser Woche um zwölf Prozent senken. Kunden hätten zu verstehen gegeben, das Produkt sei im Vergleich mit dem Wettbewerb - in punkto Axapta vor allem SAPs Low-end - zu teuer. Als Ziel für MBS avisierte Gallmann 30 Prozent Umsatzplus, ohne absolute Zahlen zu nennen.

Update: Inzwischen hat Microsoft eine offizielle Presseerklärung zu der Preissenkung veröffentlicht. Dieser zufolge gilt die Preissenkung zunächst befristet bis Februar kommenden Jahres. Außerdem geht daraus hervor, dass das Axapta-Basispaket um vier Standardmodule erweitert wurde, als da wären Finanzmanagement, Erstellung von Berichten und Masken, die Entwicklungslösung "Runtime Var Layer" sowie die COM-Schnittstelle, mit der bis zu fünf Anwender gleichzeitig von externen Anwendungen aus zugreifen können. Kunden mit einem gültigen Wartungsvertrag für Axapta 3.0 erhalten diese Erweiterungen ohne zusätzliche Lizenzgebühren. (tc)