Microsoft schickt kostenlosen Virenscanner an den Start

17.08.2006
Mit dem "Windows Live OneCare Safety Scanner" stellt der Softwarekonzern PC-Nutzern einen Online-Service zum Schutz vor Internet-Bedrohungen zur Verfügung.

Microsofts Safety Scanner, der bislang in der Beta-Version "Windows Safety Center" zur Verfügung stand, soll Nutzern helfen, ihre PCs auf Viren, Spyware und andere unerwünschte Software zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu entfernen. Der Online-Dienst, der die ActiveX-Technologie nutzt und damit den Internet Explorer voraussetzt, ist unter http://onecare.live.com/scan verfügbar und bietet folgende Funktionen, die vom Anwender jeweils aktiv gestartet und ausgeführt werden müssen: Über die Option "Schutz-Scan" lässt sich der Rechner nach digitalen Schädlingen durchforsten, die anschließend entfernt werden. Zudem soll der Dienst eventuelle Sicherheitslücken in der Internet-Verbindung aufdecken. Der "Bereinigungs-Scan" wiederum durchsucht die Festplatte auf unnötige temporäre Internet-Dateien und gibt Empfehlungen, was gelöscht oder komprimiert werden kann. Die Funktion "Wartungs-Scan" schließlich soll die Leistungsfähigkeit des PCs via Festplatten-Defragmentierung verbessern.

Neben der deutschen Version des Saftey Scanner geht der Virenschutz gleichzeitig in 42 weiteren Märkten an den Start.

Über den kostenlosen Schädlingsscanner hinaus empfiehlt der Softwarekonzern allerdings den Einsatz eines umfassenden und automatisierten Virenschutzes - und verweist dabei sogleich auf seine kostenpflichtige Sicherheitslösung "Windows Live OneCare". Das für Endverbraucher konzipierte Security-Paket von Microsoft ist in den USA bereits verfügbar und soll in der deutschen Beta-Version zum Jahresende eingeführt werden. (kf)