Softwarekonflikte im eigenen Portfolio

Microsoft publiziert SP2-Problemliste

20.08.2004

Zu den Problemkandidaten zählen neben den Produkten von Dritt- anbietern auch einige Applikationen aus dem eigenen Haus. Den Angaben zufolge sind unter Umständen Microsofts "Operations Manager 2000", der "Systems Management Server 2003" und eine frühe Version des Tools "Baseline Security Analyzer" betroffen. Auch die Redmonder Applikationen für Customer-Relationship-Management (CRM) stehen auf der Liste. Wer zu den Erstanwendern von "Microsoft CRM" zählt und noch Version 1.0 einsetzt, muss mit Problemen etwa beim Dateianhang an E-Mails, mit der Web-Applikation des Produkts sowie im Zusammenspiel von Internet Explorer und CRM-Lösung rechnen. Ein Umstieg auf die derzeit aktuelle Version 1.2 von Microsoft CRM und von "Sales for Outlook" scheint unerlässlich, will man Windows XP SP 2 verwenden. In Deutschland dürfte das jedoch nur wenige Anwender tangieren, da die lokalisierte Version hierzulande Anfang dieses Jahres ohnehin erst mit Release 1.2 auf den Markt gekommen ist.

Zu den Fremdapplikationen, die Schwierigkeiten bereiten könnten, zählen unter anderem die Symantec-Produkte "Ghost Server Corporate Edition 7.5" und die "Antivirus Corporate Edition 8.0", Macromedias "Coldfusion MX Server Edition 6" und diverse E-Trust-Tools von Computer Associates. Die von Microsoft als "Knowledge Base Article" veröffentlichte Liste ist unter der Adresse http://support.microsoft.com/default.aspx?kbid=884130 zu finden. (ue)