Web

-

Microsoft leidet unter Prozeß und Linux

19.02.1999
Von Michael Hufelschulte
-

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Aktienkurs des Softwareriesen Microsoft ist im letzten Monat um 17 Prozent gefallen. Allein am gestrigen Donnerstag gab das Papier um fast vier Prozent nach, der aktuelle Kurs liegt bei rund 145 Dollar. Als Gründe für den Kursverfall wurden zum einen das bisher blamable Auftreten der Microsoft-Zeugen im Kartellprozeß (CW Infonet berichtete), zum anderen die zunehmend offensichtlichere Konkurrenz durch das Opensource-Unix Linux genannt. Zuletzt hatte die IBM angekündigt, Linux als zusätzliche Betriebssystemplattform auf einer ganzen Reihe von Plattformen anzubieten. Ein weiteres Problem ist die Unzufriedenheit von Kunden mit dem NT-4-Nachfolger "Windows 2000", das in den bisherigen Beta-Versionen nicht überzeugen konnte und dessen endgültiger Liefertermin bereits mehrmals verschoben werden mußte.