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Microsoft knausert bei Beteiligungen

28.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Softwaregigant Microsoft will nach den Worten seines Gründers und Chairman, Bill Gates, in Zukunft weniger Geld für Akquisitionen und Investitionen ausgeben. Als Begründung gab er in einem Interview mit der „Financial Times“ an, Microsoft habe in den vergangenen Jahren hohe Verluste aus Beteiligungen an Kabel- und Breitbandunternehmen erlitten.

Gates sagte, es wäre besser gewesen, das Geld Ende der 90er Jahre in US-Anleihen zu investieren, statt es für Beteiligungen auszugeben. Allerdings, so der Aufsichtsratsvorsitzende des Softwareimperiums weiter, würde sein Unternehmen auch weiterhin erheblich in Forschung und Entwicklung investieren. Für Forschungstätigkeiten in neue Produkte gibt der Konzern jährlich rund 5,2 Milliarden Dollar aus. (jm)