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Microsoft gibt IE-Panne zu

20.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft hat zugegeben, über das letzte Cookie-Leck im Internet Explorer bereits eine Woche vor Bekanntgabe informiert gewesen zu sein. Am 8. November kritisierte die Gates-Company noch, der Entdecker der Sicherheitslücke habe mit der Publikation des Problems unverantwortlich gehandelt (Computerwoche online berichtete).

Damals waren Anwender über die Bugtraq-Mailinglist gewarnt worden. Ein Patch für die Browser-Versionen 5.5 und 6.0 ist seit 12 November verfügbar.

In Zukunft wolle man mehr Wert auf Sicherheitsfragen legen, sagte daraufhin Microsoft-Vize Craig Mundie in einem Interview mit der CW-Schwesterpublikation Infoworld. Man habe ein paar Lektionen dazugelernt, auch wenn Microsoft-Produkte nicht unsicherer seien als andere. (lex)