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Microsoft erfolgreich auf Piratenjagd

10.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Produktindentifikationsdienst von Microsoft hat nach Angaben des Unternehmen im vergangenen Jahr mehr als 90.000 illegale Softwarepakete beschlagnahmt. Microsoft bietet Kunden und Händlern mit dem Service die Möglichkeit, binnen 24 Stunden die Echtheit seiner Software prüfen zu lassen und untersucht ferner von Strafverfolgungsbehörden konfiszierte Pakete. Der Dienst erfreue sich mittlerweile großer Beliebtheit, so der Hersteller: Zur Einführung im Jahre 1999 wurden 6000 Produkte eingeschickt, im laufenden Geschäftsjahr seien es allein zwischen Juli 2001 und März 2002 schon über 92.000 gewesen. Bei den eingesandten Paketen handele es sich mittlerweile fast nur noch im Raubkopien - der Anteil sei von 80 auf aktuell 99,8 Prozent gestiegen. Allerdings handele es sich selten um Komplettfälschungen, sondern zumeist (83 Prozent) um manipulierte Produkte - beispielsweise

Originalhandbücher, die als "Vervielfältigungslizenz" ausgegeben würden. (tc)