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Microsoft einigt sich mit Klägern in Arizona

29.06.2004

Microsoft hat sich mit Verbrauchern aus dem US-Bundesstaat Arizona, die eine Sammelklage angestrengt hatten, vorläufige geeinigt. Bürger des Bundesstaats hatten der Gates-Company vorgeworfen, ihr Windows-Monopol missbraucht und Kunden zu viel Geld für Betriebssysteme und Office-Anwendungen abgenommen zu haben. Als Schadensersatz für überhöhte Preise bei insgesamt 7,8 Millionen Softwarelizenzen, die Microsoft zwischen Januar 1996 und Dezember 2002 in Arizona verkaufte, erhalten sie nun insgesamt fast 105 Millionen Dollar. Das Geld wird allerdings wie bei ähnlichen Fällen in anderen Bundesstaaten in Form von Gutscheinen für Computer-Equipment ausgegeben, die in einem bestimmten Zeitraum anzufordern und einzulösen sind. Die Hälfte der Summe aus nicht beantragten, beziehungsweise ungenutzten Bons kommt öffentlichen Schulen zugute.

Bis Mitte April hatte sich die Gates-Company bereits mit neun US-Bundesstaaten und dem District of Columbia geeinigt. Weitere Verbrauchersammelklagen stehen in den US-Staaten Iowa, New Mexico, Vermont, Nebraska und Massachusetts aus. (mb)