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Michael McGrath bringt i2 langsam wieder auf Kurs

29.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das SCM-Softwarehaus (Supply Chain Management) i2 Technologies - es bezeichnet sich neuerdings selbst als "Anbieter nachfragegetriebener Lösungen, die Agilität des Geschäfts ermöglichen" - hat im zweiten Fiskalquartal einen Nettogewinn von 31,5 Millionen Dollar oder 1,66 Dollar pro Aktie ausgewiesen nach 11,9 Millionen Dollar oder 62 Cent je Anteilschein im Vorjahreszeitraum und einem Fehlbetrag von 25,2 Millionen Dollar oder 1,36 Dollar pro Aktie im vorhergehenden ersten Vierteljahr.

Der Quartalsumsatz ging im Jahresvergleich von 110,6 Millionen Dollar auf 98,5 Millionen Dollar zurück, stieg aber sequentiell gegenüber den 88,3 Millionen Dollar aus dem ersten Quartal an. Die Lizenzeinnahmen beliefen sich dabei aktuell auf 15,3 Millionen Dollar, plus 28 Prozent gegenüber Vorjahr und plus 18 Prozent gegenüber Q1. Den operativen Pro-forma-Gewinn steigerte i2 von 2,8 Millionen Dollar im ersten Jahresviertel auf 15,6 Millionen Dollar; ein Jahr zuvor hatte die in Dallas, Texas, ansässige Firma hier noch einen Verlust von 9,5 Millionen Dollar gemacht.

"Ich glaube, wir haben unsere Kostenstruktur inzwischen an unser Business angepasst", erklärte der seit März amtierende neue CEO Michael McGrath (siehe "Neuer CEO soll i2 sanieren"). "Wir haben in meinem ersten vollen Quartal als Firmenchef solide Fortschritte gemacht, aber wir müssen noch eine Menge tun, damit i2 sein volles Potenzial erreicht."

Bargeld und Anlagen von i2 summierten sich zu Ende des Berichtszeitraums auf 298,3 Millionen Dollar im Vergleich zu 277,2 Millionen Dollar Ende März. Eine exakte Prognose für das laufende dritte Quartal gab das Unternehmen nicht ab. McGrath erwartet saisonal bedingt rückläufige Einnahmen sowie einen operativen Gewinn. (tc)