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Merrill Lynch ordert massig VMware-Lizenzen

09.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Rahmen eines groß angelegten Desktop-Upgrade- und Server-Konsolidierungsprojekts wird die Investment-Bank Merrill Lynch 27.000 Lizenzen von "VMware Workstation" erwerben und ausbringen. Die Arbeitsplatzrechner der Merrill-Lynch-Händler werden von Windows NT auf XP umgestellt. Die Virtualisierungssoftware von VMware ermöglicht dann den Zugriff auf für Windows NT geschriebene Legacy-Anwendungen, indem das ältere Microsoft-Betriebssystem parallel zu XP in einer virtuellen Maschine mitläuft.

Außerdem wird Merrill Lynch eine Reihe von Servern, darunter Systeme aus dem Bereich Anwendungsentwicklung, mithilfe von VMwares Server-Produkt zusammenfassen. Die Bank hat die Software vor ihrer Entscheidung ausführlich getestet und will damit nach Angaben eines Firmensprechers "Millionen von Dollar" einsparen. Genauere Zahlen nannte der Mann allerdings nicht. (tc)