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Mercury Interactive profitiert von Optimierungsbedarf und Übernahmen

23.04.2004

Der BTO-Softwareanbieter (Business Technology Optimization) Mercury Interactive konnte im ersten Quartal 2004 Umsatz und Ergebnis weiter verbessern. Wie das Unternehmen aus Sunnyvale, Kalifornien, bekannt gab, kletterten die Einnahmen gegenüber dem Vorjahresquartal um 42 Prozent von 110,4 Millionen auf 156,8 Millionen Dollar. Neben der steigenden Nachfrage nach IT-Optimierung profitierte Mercury dabei von der im Juni 2003 übernommenen Kintana Inc. (Computerwoche.de berichtete). Das inzwischen in den Geschäftsbereich IT Governance aufgegangene Unternehmen steuerte 17 Millionen Dollar zum Gesamtumsatz bei.

Der Nettogewinn stieg leicht von 18,1 Millionen auf 18,9 Millionen Dollar oder 19 Cent pro Aktie. Das aktuelle Ergebnis wurde dabei von einmaligen Sondereffekten in Höhe von 5,2 Millionen Dollar belastet. Diese Posten ausgeklammert, verbesserte Mercury seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal von 18,8 auf 23,8 Millionen Dollar oder 24 Cent je Anteil. Die Kalifornier übertrafen damit die mittlere Erwartung der Analysten um zwei Cent.

Weniger zufrieden waren die Finanzexperten dagegen mit dem Ausblick für das laufende zweite Quartal. Der kalifornische Optimierungsspezialist rechnet in den Monaten April, Mai und Juni mit Einnahmen zwischen 160 Millionen und 170 Millionen Dollar. Wegen der weiteren Expansion in neue Märkte sowie der geplanten Ausweitung des Produktportfolios wird jedoch lediglich ein Nettoprofit von neun bis 16 Cent pro Aktie erwartet. Den Pro-forma-Profit schätzt die Company auf 21 bis 26 Cent je Anteil. Die Analysten hatten dagegen bislang im Schnitt einen bereinigten Gewinn von 25 Cent pro Aktie erwartet. (mb)