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Mercury Interactive diagnostiziert J2EE-Applikationen

02.06.2004

Der Hersteller Mercury Interactive hat mit "Mercury Lifecycle Diagnostics Probe" eine Software für das Monitoring und die Diagnose von J2EE-Applikationen vorgestellt. Das Werkzeug soll Unternehmen bei der Entwicklung, Bereitstellung, Verwaltung und beim Betrieb von Java-Software unterstützen. So sind Kunden in der Lage, Anwendungen unter Last zu testen sowie im späteren Betrieb hinsichtlich der Performance zu verwalten.

Das Angebot umfasst den "Loadrunner", mit dem sich Fehlerquellen und Leistungsengpässe von Java-basierenden Lösungen ausfindig machen und beheben lassen, bevor diese in Betrieb gehen. Die für den IT-Betrieb zuständigen Experten erhalten mit "Business Availability Center" ein Tool, dass es ihnen erlaubt, die Ursachen von Performance-Engpässen in laufenden Applikationen aufzuspüren. Der Anbieter verspricht, dass Kunden mittels der verfügbaren Diagnosemethoden auch komplexe Synchronisierungskonflikte, Speicherverluste sowie in Intervallen auftretende Performance-Einbrüche erkennen und abstellen können.

Mercury hat zudem angekündigt, die Diagnosefunktionen an die Applikations-Server von Bea Systems, IBM Websphere, Oracle AS und Jboss anzupassen, und zwar für alle gängigen Betriebssysteme. Künftig will der Hersteller außerdem Lösungen für Microsofts .NET-Plattform sowie für führende ERP- und CRM-Systeme entwickeln. (fn)