Digitalisierung im Bildungswesen

Mehr Chancen für alle

12.11.2021
Von Nadim Abdulrahim
Anzeige  Mit der Einführung intelligenter Technologien lassen sich auch auf dem Bildungssektor wichtige Ziele erreichen: hochwertige Bildung und lebenslanges Lernen. Während der Coronapandemie eingeführte Lösungen zeigen, dass Produkte wie HUAWEI Idea Hub auch in Zukunft einen bedeutenden Beitrag dazu leisten können.
Foto: Huawei

Die Coronapandemie hat sich weltweit dramatisch auf das Bildungswesen ausgewirkt. Tatsächlich konnten im letzten Jahr etwa 1,5 Milliarden Lernende - das sind 90 Prozent aller weltweit Lernenden in Primär- und Sekundärstufen sowie der weitergehenden Bildung - ihre Schulen und andere Bildungseinrichtungen zumindest eine Zeit lang nicht besuchen. Diese konnten rasch intelligente Technologien einführen, um Bildung für alle weiterhin zu gewährleisten und sich mit flexiblen und effizienten Lösungen an den Onlinebetrieb anzupassen. Hier bringt der Einsatz von Technologie auch langfristig Vorteile.

Die UNESCO hat sich bis 2025 wichtige Ziele für eine nachhaltige Entwicklung vorgenommen: Armutsbekämpfung, hochwertige Bildung und Förderung des lebenslangen Lernens sowie Chancengleichheit. Konnektivität für alle ist dabei unerlässlich, um mehr Kindern und Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen. Weltweit haben noch immer etwa 3,6 Milliarden Menschen keinen Internetzugang, etwa 250 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule. Hier kann die Digitalisierung viel bewegen.

Bildung soll sicherstellen, dass alle die gleichen Chancen haben, ihr Potenzial ausschöpfen und ein erfüllteres Leben ohne Armut führen. Damit Behörden diese gewährleisten können, benötigen sie von den Bildungseinrichtungen Daten über die Lernenden, die Lehrkräfte, den Lehrplan und die Prüfungsergebnisse. Alle Lernenden, Lehrkräfte und Mitarbeitende benötigen eine digitale Identität, damit ihre Fortschritte anhand festgelegter Maßstäbe für den Bildungserfolg gemessen werden können. Bildungseinrichtungen müssen sicher und kostengünstig betrieben werden können, um diese Ziele zu erreichen.

Lernumgebungen verändern sich bereits

Mit der zunehmenden Nutzung von Remote- und Onlineklassen sowie Videokonferenzanwendungen ist es an der Zeit, landesweite Lösungen einzuführen und E-Learning zu nutzen. Produkte wie HUAWEI IdeaHub - ein interaktives digitales Whiteboard für Videokonferenzen, Schreiben, Zeichnen und Teilen - können dabei helfen.

Auf Landesebene müsste dafür die Kommunikationsinfrastruktur durch die Implementierung von 5G- und Wi-Fi-6-Technologie aufgerüstet werden, um der erhöhten Bandbreitennutzung Rechnung zu tragen.

Mit seinen interaktiven Lernfunktionen spielt HUAWEI IdeaHub eine Schlüsselrolle dabei, Online-Lernmethoden in Remote-Klassenzimmern zu ermöglichen. Die integrierte KI-Technologie erweitert die Funktionalität und verbessert das interaktive audiovisuelle Erlebnis.

Eine der neuen Lehrmethoden, die während der Pandemie eingeführt wurde, ist das Online-Merge-Offline-Lernen (OMO). OMO-Lernen verwendet eine hybride Infrastruktur, die offene Bildung und Echtzeit-Lernräume sowohl online als auch offline kombiniert.

Im Onlinemodus ermöglichen E-Kurse interaktive Diskussionen in einer virtuellen Cloud-Umgebung mit Sprach-, Video-, Whiteboard- und Dokumentenfreigabe. Im Offlinemodus loggen sich die Lernenden nach Belieben ein und werden anhand von Materialien und aufgezeichneten Diskussionen durch ihr Selbststudium geführt. Die KI-basierte Prüfungsaufsicht ist Teil des Bewertungsprozesses, alle Daten werden erfasst, um Lernende, Lehrkräfte und den Kurs zu bewerten.

Bildungseinrichtungen effizienter gestalten

Die Einführung von Technologien kann dazu beitragen, die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig Kosten zu sparen:

  • Eine intelligente Managementplattform wie ein Physical Security Information Management (PSIM) kann wesentliche Sicherheits- und Gebäudedaten zur Verfügung stellen und so eine genaue Entscheidungsfindung zur Lösung von Problemen ermöglichen. Die Daten werden von mehreren integrierten Einzelsystemen gesammelt, darunter Videoüberwachung, Zugangskontrolle, Branderkennung, WLAN, Parkraummanagement und Gebäudemanagementsysteme (BMS).

  • Da der Schutz von Bildungsdaten und Privatsphäre extrem wichtig ist, könnte auch Blockchain-Verschlüsselung dafür eingesetzt werden dass die Daten der Blockchain unveränderlich, dezentralisiert und sicher verschlüsselt sind.

  • Wi-Fi-6-Asset-Tracking-Funktionen können aufzeichnen, wo sich alle wertvollen Ausrüstungsgegenstände in der Bildungseinrichtung befinden, und Alarm auslösen, wenn diese einen definierten Bereich verlassen.

Technologie wird dazu beitragen, Bildung einfacher, sicherer und effizienter zu gestalten – und Chancengleichheit zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere, wenn ständige Veränderung und neue Szenarien schnelle Anpassung erfordern - wiedies bei der Coronapandemie geschehen ist und bei anderen unvorhergesehenen Ereignissen wieder geschehen könnten. Um nicht nur zu reagieren, sondern vorauszuplanen und die Auswirkungen von Armut und Flucht zu lindern, sollten Unternehmen heute schon in die entsprechende Technologie investieren.

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