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Medion setzt trotz Krise Wachstum fort

20.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Essener Elektronikhändler und Dienstleister Medion AG konnte im ersten Halbjahr 2002 Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Vor Steuern und Zinsen (EBIT) erzielte das im Nemax50 notierte Unternehmen einen Gewinn von 57,3 Millionen Euro nach einem EBIT-Plus von 44,8 Millionen Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Unter dem Strich erzielte Medion einen Nettoüberschuss von 34 Millionen Euro oder 70 Cent pro Aktie. Im ersten Halbjahr 2001 hatte der Zulieferer von Aldi, Tschibo und dem Großhandelskonzern Metro einen Reingewinn von 26,3 Millionen Euro oder 55 Cent je Anteilschein verbucht.

Die Einnahmen kletterten in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 27 Prozent von 818,8 Millionen auf 1,04 Milliarden Euro. Dabei erhöhte sich der Auslandsanteil um 70 Prozent von 162,1 auf 275,6 Millionen Euro. 793 Millionen Euro oder 76,2 Prozent der aktuell ausgewiesenen Umsätze erwirtschaftete Medion im Multimedia-Bereich.

Obwohl auch im zweiten Quartal die konjunkturelle Erholung ausgeblieben ist, hält das Unternehmen an den Prognosen für das Gesamtjahr 2002 fest. Demnach werden bei Umsatz und Gewinn Zuwächse von 25 bis 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet. 2001 hatten die Essener Einnahmen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro und einen Nettoprofit von 70,1 Millionen Euro erzielt. (mb)