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Maxtor streicht 5500 Stellen in Singapur

07.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Um die Produktionskosten zu senken, verlagert der US-Festplattenhersteller Maxtor einen Teil seiner Fertigung von Singapur nach China.

Wie das Unternehmen aus Milpitas, Kalifornien, in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bekannt gab, will es eines der beiden Werke in dem südostasiatischen Stadtstaat bis zum Ende des ersten Quartals 2006 komplett schließen. Die andere Produktionsstätte wird zum Teil aufrechterhalten.

Dabei sollen bis zu 5500 Arbeitsplätze wegfallen. Im neuen Werk in Suzhou, China, wird Maxtor voraussichtlich 2750 Menschen einstellen.

Wie Maxtor Anfang Februar bekannt gegeben hatte, ist das Unternehmen sowohl im Schlussquartal als auch im abgelaufenen Gesamtjahr 2004 in die roten Zahlen gerutscht. Im Gesamtjahr drehte das Nettoergebnis von plus 103 Millionen auf minus 182 Millionen Dollar. Der Jahresumsatz schrumpfte von vier auf 3,8 Milliarden Dollar (Computerwoche.de berichtete). (mb)