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Maxdata senkt Ergebnisprognose

21.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Monitor- und Computerhersteller Maxdata hat seine Gewinnerwartung für 2003 reduziert: Nachdem im zweiten Quartal rote Zahlen geschrieben wurden, hält das im nordrhein-westfälischen Marl ansässige Unternehmen nun für das Gesamtjahr nur noch einen operativen Profit von fünf Millionen Euro für gesichert. Das ursprüngliche Jahresziel, ein Gewinn von zehn Millionen Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT), könne nur im Falle einer Wiederbelebung des Großkundengeschäfts erreicht werden, teilte Maxdata mit. An seinem Plan, bis Jahresende 700 Millionen Euro Umsatz zu erwirtschaften, hielt der Computerbauer dagegen fest. So erwartet das Management, dass sich die Investitionszurückhaltung bei Großkunden im dritten und vierten Quartal teilweise auflöst. Das Geschäft mit Mittelstand sei indes auch im Berichtszeitraum sehr erfolgreich verlaufen, teilte das

Unternehmen mit. Nach eigenen Angaben entwickelte sich insbesondere der Absatz von Flachbildschirmen, PCs, Notebooks und Servern besonders positiv.

Wegen der deutlich gesunkenen Preise stiegen Maxdatas Einnahmen im zweiten Quartal gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (127,5 Millionen Euro) zwar um vier Prozent auf 132 Millionen Euro an. Im Anfangsquartal 2003 hatte das Unternehmen aber noch 171,1 Millionen Euro Einnahmen erwirtschaftet. Als Resultat wurde ein EBIT-Verlust von 3,5 Millionen Euro verbuchte - nach einem Plus von 1,3 Millionen Euro im vorangegangenen Dreimonatszeitraum und einem Gewinn von 200.000 Euro im Vorjahressquartal. (mb)