Mit Low Code zum B2B-Portal

Maßgeschneidertes Extranet gesucht? Machen Sie doch selbst eines!

12.10.2020
Anzeige  Ein Extranet ist ein wichtiges Mittel, um den Informationsaustausch mit Kunden, Partnern und Zuliefern zu optimieren. Doch Extranets von der Stange sind oft zu wenig flexibel. Einen Ausweg bieten Low-Code-Lösungen wie Intrexx. Damit kann ein Unternehmen selbst mit geringem Aufwand eine maßgeschneiderte B2B-Plattform erstellen.

Kunden, Partner und die eigenen Mitarbeiter erwarten von einem Unternehmen, dass der Austausch von Informationen und Dateien einfach, effizient und intuitiv abläuft, und zwar zwischen allen Beteiligten ("Stakeholdern"). Doch häufig ist das Gegenteil der Fall. In vielen Unternehmen gibt es keine festen Regeln für den Informationsaustausch mit Externen. So versenden Mitarbeiter Dateien oft auf umständliche Weise als E-Mail-Anhang an Kollegen und Geschäftspartner. Solche Daten verschwinden häufig in unübersichtlichen Dateiverzeichnissen.

Hinzu kommt, dass kaum jemand einen Überblick über die Informationen hat, die über unterschiedliche Kommunikationswege übermittelt werden: per E-Mail, Telefon oder im Rahmen von Videokonferenzen. Die Folge ist, dass wichtige Informationen nur einen Teil der Adressaten erreichen.

Extranets sind im digitalen Zeitalter unverzichtbar, damit Unternehmen mit Partnern, Lieferanten und Kunden optimal zusammenarbeiten können.
Extranets sind im digitalen Zeitalter unverzichtbar, damit Unternehmen mit Partnern, Lieferanten und Kunden optimal zusammenarbeiten können.
Foto: Adobe Stock Photo, Hurca!

Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Komplexe Lieferketten funktionieren nur dann, wenn alle Stakeholder den Austausch von Informationen, Daten und Gütern weitgehend automatisieren. Ein Unternehmen, das dies nicht tut und sich in einer Supply Chain zum Bremsklotz entwickelt, verliert Aufträge und Kunden.

Die Lösung: eine zentrale Kommunikationsplattform

Einen Ausweg bietet ein Extranet. Es stellt Mitarbeitern, Partnern und Kunden eine Plattform für eine gebündelte Kommunikation zur Verfügung. Die Nutzer einer solchen Lösung haben Zugriff auf alle aktuellen Informationen und Daten, die für sie relevant sind.

Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Mit einem Extranet kann der Nutzer Prozesse steuern und automatisieren. Das gilt nicht nur für den Informationsaustausch, sondern auch für Routineabläufe wie das Ordern von Arbeitsmaterialien und den Transport von Gütern. Solche Workflows werden zu diesem Zweck in digitaler Form auf der Plattform nachgebildet.

Mit "Low Code" zum maßgeschneiderten Extranet

Die Frage ist allerdings, wie Unternehmen zu einem Extranet kommen. Die auf den ersten Blick einfachste Lösung besteht darin, eine solche Plattform bei einem einschlägigen Anbieter zu ordern. Doch ein solches "Extranet von der Stange" ist nicht immer der richtige Ansatz. Denn Unternehmen benötigen eine Lösung, die sich exakt auf ihre Anforderungen und die ihrer Partner und Kunden zuschneiden lässt. Das ist bei einem Standard-Extranet nicht ohne Weiteres gegeben. Im schlimmsten Fall müssen sogar bewährte Prozesse "umgebogen" werden, weil die Plattform sich nicht an diese anpassen lässt.

Doch was tun? Eine Lösung sind Extranets, die der User selbst entwickelt und dadurch präzise auf seine Bedürfnisse abstimmen kann. Ein solches Projekt ist keine "Raketenwissenschaft" - vorausgesetzt, ein Unternehmen greift dabei auf eine Low-Code-Plattform wie Intrexx von United Planet zurück.

Mit einer Low-Code-Plattform wie Intrexx erstellen Mitarbeiter maßgeschneiderte digitale Workflows, die sich in Extranets integrieren lassen.
Mit einer Low-Code-Plattform wie Intrexx erstellen Mitarbeiter maßgeschneiderte digitale Workflows, die sich in Extranets integrieren lassen.
Foto: United Planet

Low Code bedeutet, dass Entwickler Anwendungen mithilfe von grafischen Tools sowie Bausteinen wie Flussdiagrammen und Tabellen erstellen. Die Geschäftslogik, das Datenbankmodell und die Benutzeroberfläche einer Applikation werden mittels "Drag & Drop" zusammengestellt. Das heißt, es sind weniger Modifikationen am Quellcode nötig. Dadurch können auch IT-affine Mitarbeiter aus den Fachabteilungen Anwendungen erstellen und anpassen. Das entlastet die IT-Abteilung und hat den Vorteil, dass die Kollegen in den Fachbereichen oft präzisere Vorstellungen davon haben, welche Funktionen eine Applikation bereitstellen muss.

Vom Lieferantenportal bis zur Kundenplattform

Mit einer Low-Code-Plattform wie Intrexx sind Unternehmen in der Lage, mit überschaubarem Aufwand Extranets für unterschiedliche Einsatzfelder einzurichten. Ein Beispiel ist ein Portal für Lieferanten und Zulieferer. Hier steht der Warenaustausch im Vordergrund, sprich es werden beispielsweise Daten über Lieferstände übermittelt. Ein Extranet für den Vertrieb wiederum erleichtert das Kundenmanagement, das Reporting und den Austausch von vertriebsrelevanten Informationen. Ein drittes Beispiel ist ein Portal für Kunden. Ein solches Extranet auf Basis von Intrexx lässt sich beispielsweise für den Online-Support verwenden oder als Plattform für eine Kunden-Community.

Wichtig ist, dass der Nutzer mithilfe der Low-Code-Technologie auf einfache Weise solche Portale erstellen und an geänderte Anforderungen anpassen kann, inklusive der Benutzeroberfläche. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Entwickler komplett auf "Coden" verzichten müssen. Plattformen wie Intrexx ermöglichen es ihnen nach wie vor, Bausteine mithilfe von individuellem Code anzupassen.

Das heißt, eine Low-Code-Lösung wie Intrexx bietet Anwendern eine maximale Flexibilität, um ein B2B-Portal aufzubauen und weiterzuentwickeln. Das ist gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung wichtig. Denn sie erfordert von Unternehmen, schnell neue Marktchancen zu ergreifen und ihre Prozesse entsprechend anzupassen.

Dank Low Code lässt sich die Oberfläche einer Extranet-Anwendung mit geringem Aufwand gestalten und an geänderte Anforderungen anpassen.
Dank Low Code lässt sich die Oberfläche einer Extranet-Anwendung mit geringem Aufwand gestalten und an geänderte Anforderungen anpassen.
Foto: United Planet

Wie Sie mithilfe einer Low-Code-Plattform ein Extranet und B2B-Portale aufbauen können, erfahren Sie in diesem Whitepaper.

Welche Anforderungen ein Extranet erfüllen sollte

Neben einer hohen Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit sollte ein Extranet weitere Kriterien erfüllen. Hier zum Abschluss eine Aufstellung der wichtigsten Punkte:

Informationen bündeln: Alle relevanten Daten werden in digitaler Form auf der Plattform zusammengefasst und permanent aktualisiert. Dadurch sind alle "Stakeholder" stets auf dem aktuellen Informationsstand. Außerdem sollte statt eines unübersichtlichen, baumförmigen Dateiverzeichnisses eine Lösung auf Basis einer Datenbank zum Einsatz kommen.

Vorhandene Systeme einbinden: Wichtig ist, dass alle relevanten externen Datenquellen integriert werden, etwa Buchhaltungsinformationen aus dem SAP-System. Low-Code-Lösungen wie Intrexx bieten dafür Konnektoren an.

Datenschutz und Datensicherheit berücksichtigen: Im Idealfall lässt sich eine Extranet-Plattform im eigenen Data Center implementieren oder steht als PaaS-Lösung (Platform as a Service) über ein Cloud-Rechenzentrum in Deutschland zur Verfügung. United Planet bietet beispielsweise mit myIntrexx eine solche PaaS-Lösung an.

Automatisierung von Workflows ermöglichen: Mit einer Low-Code-Plattform wie Intrexx können Unternehmen wiederkehrende Vorgänge im Extranet automatisieren, etwa bei Bestellungen und dem Nachschub an Material.

Modularer Aufbau und hohe Anpassungsfähigkeit: Wichtig, dass sich das Extranet sich nach Bedarf skalieren lässt. Hilfreich ist zudem eine modulare Struktur. Dadurch können Portalmanager einzelne Anwendungen und Bereiche anpassen, ohne dass die gesamte Plattform davon betroffen ist.

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