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Massenentlassungen bei Xerox Deutschland

01.12.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In einer Pressemitteilung hat die Xerox GmbH eine "Turnaround-Strategie für Deutschland" angekündigt, mittels der das Unternehmen zur "Nummer eins im Dokumentenmarkt" werden möchte. Hinter Marketingphrasen wie "kundenfreundliche Prozesse in allen Bereichen" und "marktgerechte Infrastruktur", die der Hersteller unter seinen sechs Kernprioritäten auflistet, verbirgt sich für viele Mitarbeiter eine harsche Realität: Von gegenwärtig 2079 Mitarbeitern wird Xerox 665 entlassen.

Und das fällt dem Traditionsunternehmen offenbar gar nicht so schwer. Man habe "aufgrund notwendiger Prozessoptimierungen [...] 263 Stellen identifiziert, die in der Zukunft wegfallen", heißt es. Hinzu komme ein "noch nicht realisierter Abbau von 159 Stellen aus früheren Projekten", von weiteren 98 Mitarbeitern trennt man sich im Vertrieb. Ferner werden 105 Management-Positionen gestrichen, weitere 40 Stellen fallen im Bereich Telebusiness weg. Die im direkten Vertrieb abgebauten Verkäuferpositionen will Xerox eigenen Angaben zufolge durch des Ausbau des Vertriebspartner- und Konzessionärsgeschäfts "mehr als kompensieren". xxx Dell bandelt mit Eazel an MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Direktanbieter Dell Computer hat angekündigt, er werde ab Anfang kommenden Jahres Linux-Software von Eazel Inc. mit ausgewählten Desktops und Notebooks ausliefern. Konkret

geht es um Eazels Datei-Manager "Nautilus", der gegenwärtig als Beta 2 vorliegt, und Links zu weiteren Services der Company. Außerdem beteiligt sich Dell über seinen Wagniskapitalarm an dem Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View.

Eazel ist mit dem Ziel angetreten, die Bedienung von Linux so einfach wie möglich zu machen. Die Entwicklungen der Softwareschmiede setzen auf Gnome auf, zur Mannschaft gehören eine ganze Reihe von Entwicklern des ersten Mac OS (Computerwoche online berichtete).