Integration leicht gemacht

Marcam setzt auf Microsofts DNA

16.04.1999
MÜNCHEN (CW) - Die objektorientierte ERP-Lösung für die Prozeßindustrie "Protean" von Marcam Solutions unterstützt Microsofts "Windows Distributed Internet Applications for Manufacturing" (DNA-M).

Ziel von DNA ist es, die Integration von Unternehmenslösungen zu erleichtern. Software-Anbieter könnten sich zudem auf die Entwicklung ihrer Anwendungen konzentrieren, statt durch die Systemintegration blockiert zu werden. Mit der speziellen Ausprägung der DNA-M für Produktionsunternehmen versucht Microsoft zusätzlich zum Vertrieb von Basistechniken nun auch stärker in das Anwendungs- und Lösungsgeschäft vorzudringen. Neben der Redmonder NT-basierten Middleware, die als Drehscheibe zwischen unterschiedlichen Anwendungen fungiert, werden mit der DNA-M branchenspezifische Funktionen zur Verfügung gestellt.

Marcam hat Protean dazu gemäß den Vorgaben der Component-Object-Model-(COM-)Architektur der Redmonder entwickelt. Anwender könnten dadurch Fremdapplikationen, die ebenfalls auf diesem Standard aufbauen, einfacher an die ERP-Lösung anbinden, heißt es in einer Mitteilung von Marcam. Zum Leistungsumfang von Protean, das über die Microsoft-Plattform hinaus auch die gängigsten Unix-Derivate sowie Oracle- und IBM-Datenbanken unterstützt, gehören Module für die Kundenbestellung, Logistik, Produktion, Finanzen und Instandhaltung.