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Manugistics gibt Umsatzwarnung heraus

05.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-Softwareschmiede Manugistics befürchtet, die gesetzten Ziele für das erste Geschäftsquartal 2002 (Ende: 31. Mai) nicht einhalten zu können. Aufgrund der schwachen Nachfrage rechnet der SCM-Spezialist (Supply-Chain-Management) mit Einnahmen zwischen 71 und 73 Millionen Dollar und einem operativen Verlust von 16 bis 18 Millionen Dollar. Im März hatte der Hersteller noch Einnahmen von 84 bis 85 Millionen Dollar angekündigt.

Auch im nächsten Quartal erwartet Greg Owens, Chairman und CEO von Manugistics, keine Verbesserung, sondern ein stagnierendes Geschäft. Als Konsequenz plant das Unternehmen nun, Kostensenkungsmaßnahmen zu treffen. Unter anderem soll eine nicht genannte Zahl von Mitarbeitern entlassen werden. Weitere Details will das Unternehmen bei der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse am 27. Juni bekannt geben. Die Softwareschmiede aus Rockville, Maryland, beschäftigt rund 1500 Angestellte.

Bereits Anfang Mai waren die Analysten skeptisch, ob Manugistics seine hochgesteckten Ziele erreichen wird: Ende April hatte das Unternehmen erst 50 Prozent der anvisierten Quartalseinnahmen erwirtschaftet. (mb)