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Mainframes regieren die Wall Street

29.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Aktienhandel an der New Yorker Wall Street wird wohl auch in Zukunft über Großrechner (Mainframes) koordiniert. Einer Studie von Meridien Research zufolge gibt es noch keine vergleichbaren Alternativen, die die großen Datenmengen in akzeptabler Zeit verarbeiten könnten. Die Analysten gehen davon aus, dass die Großrechner mindestens noch für die kommenden zehn Jahre im Einsatz bleiben. Wegen des wachsenden Volumens des Aktienmarktes gehen immer mehr Unternehmen dazu über, die Kapazitäten der Rechner weiter zu erhöhen. So hat etwa Depository Trust im Laufe des vergangenen Jahres durch den Einsatz von zusätzlichen Prozessoren die Kapazität seiner Mainframes von 25 auf 40 Millionen Transaktionen pro Tag gesteigert.