Apple vs. Microsoft

Mac oder PC? Ein Test über zehn Runden

Stephan Wiesend schreibt für die Computerwoche als Experte zu den Themen Mac-OS, iOS, Software und Praxis. Nach Studium, Volontariat und Redakteursstelle bei dem Magazin Macwelt arbeitet er seit 2003 als freier Autor in München. Er schreibt regelmäßig für die Magazine Macwelt, iPhonewelt und iPadwelt.
Dank iPhone und Apple Watch ist Apple so beliebt wie noch nie, aber auch das neue Windows 10 sorgt bei Microsoft für Aufwind. Ein guter Zeitpunkt für einen Realitätscheck: Eignen sich Apples iMacs und Macbooks als echte PC-Alternative?

Macs haben den Ruf des Hipster-Accessoires, wer "in" sein möchte, trägt seinen Rechner mit Apfel-Logo offen mit sich. Das erstaunliche ist, dass der Effekt schon seit Jahren zuverlässig funktioniert. Apple schafft es offenbar immer wieder, sich neu zu erfinden und im Gespräch zu halten.

Auf den Gesamtmarkt berechnet bleibt die Zahl der Mac-Rechner aber weiter überschaubar. Der Anteil bewegt sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich, in deutschen Firmen sind sie häufig nur in Grafik-Abteilungen oder bei hippen Startups zu finden.

Vor allem in den Firmen-Netzen dominiert die Windows-Plattform seit vielen Jahren: Nicht nur bei Einzelrechnern, sondern auch Servern. Kritik musste Microsoft zwar für misslungene Updates wie Windows Vista und Windows 8 einstecken. Mit Windows 10 hat Microsoft aber wieder einen Treffer gelandet, wie die schnell steigenden Nutzerzahlen zeigen. Grund genug, die beiden Betriebssysteme einem Vergleich zu unterziehen. Wir prüfen in einem Wettkampf über zehn Runden, wo die Stärken und wo die Schwächen von Mac und PC liegen. Auf den folgenden Seiten stellen wir die Ergebnisse vor.

Inhalt dieses Artikels

 

Consolenplatine

Wenn man ehrlich ist, natürlich braucht die Computerwoche und auch die Industrie Windows. Man stelle sich vor alle hätten einen Mac. Was will man da für Tricks und Reperaturen zeigen, bzw. worüber soll man schreiben? Da fallen 95% aller "Erste Hilfe", "Viren", "Technikprobleme", "Installationsanleitungen" ... weg. Da beilbt dann nicht mehr viel für die abertausenden Redaktionen auf dem Markt. Hat man das einmal durch... kaufen die Leute die Zeitschriften nicht mehr, bzw. lesen die Online-Artikel nicht mehr. Warum soll ich das lesen... die Probleme habe ich nicht!

Bei Windows gibt es eine Million Probleme. Das hilft dem Markt. Den Usern nicht. Denn die Probleme werden so niemals aufhören :) Nur wenn man sich endlich entschliesst sich einen Mac zu kaufen. Zwar werden viele arbeitslos deswegen, aber lieber so, als wenn immer mehr Windows User Amok laufen (vielleicht erklärt sich auch so die ständige Gereiztheit der Menschen heutzutage, denn 20 Jahre Windows zu ertragen, das ist schon harter Tobak).

Consolenplatine

Welche Redaktion würde schon selbstlos zugegeben das sie mit Schrott arbeitet? Wäre das ein Kündigungsgrund? Motivationsbremse? Egal wie oft man wegen Windows kotzen könnte, ich muss es ja benutzen, also muss ich es mir schönreden, das Positive im Schlechten sehen... und den Mac in die Ecke "teuer", "kaum verbreitet", "Designstück" schieben... obwohl das natürlich mit dem Betriebsystem an sich... überhaupt nichts zu tun hat :)

Deshalb benutze ich seit Jahren einen Mac, weil es kein Argument gibt, ausser meiner Armut, die mich dazu überreden würde Windows benutzen zu müssen. Unternehmen die mich zu Windows zwingen zeige ich die kalte Schulter. Denn ich will ja glücklich sein, auch auf der Arbeit.

Übrigens MacOS hat mittlerweile (2017) einen Marktanteil (Desktop) von 11,78% (2009 waren es noch 3,68%). Einfach mal bei StatCounter reinschauen. Geräteunabhängig ist Windows weltweit sogar unter 37% gefallen, und wurde überholt von... Android (38,76%).

Das Windows Schiff sinkt... seit Jahren, doch die Windows-User kneifen beide Augen zu, in der Hoffnung das die Zahlen nicht stimmen. Nur so erklärt sich auch der Umstand, dass in den meisten Statistiken (von Windows abhängigen Redaktionen) alle alten Windows Versionen (XP, Vista, 7) zu Windows zählen, aber immer nur die neuste (eine) Version von MacOS zu MacOS gezählt wird... die alten MacOS Versionen schieben sie dann in "Other OS" :-) Ich denke das sagt alles über deren Ängste aus.

In ein paar Jahren interessiert sich keiner mehr für Windows, genauso wie es dem Windows Phone ergangen ist, weil sich dann auch das Umfeld ändert. Dann haben Freunde und Bekannten kein Windows mehr... und man steht alleine da.

Consolenplatine

"Objektiv genug für Technik die die Welt nicht braucht mich nervt Apple mittlerweile nur noch es gibt nix was der Mac kann was der Windows PC nicht auch kann"

Es geht nicht um "können", sondern ob das System an sich besser ist. Und da verliert Windows um Längen. Bei allen belangen.

Ich musste bei meiner Familie jede Woche Windows Support leisten, bis es mir gereicht hat. Ich habe allen einen Mac gekauft... seit dem habe ich Ruhe.

Consolenplatine

"Wer denn so auf die Vorteile vom Mac schwört kann da eigentlich auch Linux greifen."

Das kann nur von jemanden kommen der noch nie länger und ernsthaft mit MacOS zu tun hatte. Linux ist einfach nur schlecht. Schlechtes Design, chaotische und aufgeblähte Systempreferenzes, Paketmanager. Konsole ist Pflicht (wenn man nicht gerade nur surft und Mails schreibt. Programme installieren? Ein Graus. Linux ist fast noch schlimmer als Windows. Selbst Android macht das besser.

Consolenplatine

"Das ist Unsinn, jeder Nutzer kauft sich das Produkt womit man sich am wohlsten fühlt. Die Apple Produkte bekomme ich mit dem gleichen Wertverlust wie die ThinkPad Rechner. "

Seltsam finde ich immer, wenn Argumente sich nicht um das Betriebsystem drehen, dann nur noch auf "zu teuer" rumgehackt wird. Das ist das einzige verbleibende Argument was die Windows User haben, weil sie selber wissen das MacOS nahezu perfekt ist, und sie sich mit Windows ständig rumärgern müssen.

Dabei geht es nicht um "wohlfühlen", sondern nur um "preiswert". Denn wer mal länger MacOS benutzt hat, kommt aus dem Grinsen nicht mehr raus, und fragt sich ernsthaft warum man sich Windows so lange angetan hat. Und das Softwareargument zieht schon lange nicht mehr, denn auf MacOS gibt es alles doppelt und dreifach. Die Zeiten in denen Windows alles hatte und das alles bei MacOS fehlte... ist lange, sehr lange vorbei. Es gibt heute fast mehr Developer die für MacOS programmieren als für Windows, weil man da seine Ruhe hat, Ruhe vor Problemen.

Julia S.

Du markierst also in der Mail die automatisch erkannte Rufnummer, klickst drauf und Dein Windows-Phone wählt? Wie geht das?
Du installiert an einem, äh, iPad-ähnlichen Device mit Windows drauf, eine Software, die ein virtuelles Schnittpult für FinalCut zur Verfügung stellt?
Du benutzt das iPad-ähnliche Windows-Ding (welches Gerät wäre das?) als Zweitbildschirm für unterwegs?
Du öffnest im Windows Notepad, fängst an, eine Textbasierte Konfig für eine Cisco-Firewall zu ändern, und ohne sie abzuspeichern, gehst du zum nächsten Gerät, öffnest dort auch Notepad, und hast den eben erstellten Inhalt synchron? Noch bevor die Datei überhaupt gespeichert ist? Zeig mir, wie das in Windows geht.
Und dann reden wir über den Automator. Wie heißt bei Windows das Pendant dazu?
Und wie heißt unter Windows10 die Foto-Software mit Gesichtserkennung?
Und wie suchst du unter Windows mithilfe von Spracherkennung (ok, Cortana) nach Fotos, deren Inhalt dem entspricht, was du suchst (z.B. "suche mir Fotos mit Auto, Baum, Kind, Obst, Wetter, Wolken, Zug, FLugzeug, Sonnenuntergang, Peter, Sienna, Madrid,...")? Erklär's mir bitte!
Du schaust am großen Bildschirm einen Film aus weiterer Entfernung und regelst "start, stop, zurück, vorwärts, lauter, leiser" Deinen PC mit dem Windows-ähnlichen Tablet? Wie?
Du benutzt das Tablet als Touchpad für deinen Windows-PC? Wie?

Achja, Mac kann also nix, was Windows nicht auch kann. Ich glaube, du unterschätzt die Apple-Welt etwas ;-) - ist nicht böse gemeint! Ich glaube, du hast es einfach noch nicht eingehend benutzen können.

Und doch - Windows erscheint umso schlechter, je mehr man Fachmann ist. Je mehr man weiß, umso unlogischer erscheinen die Fehler. Umso mehr ist man schockiert, warum was wann welche Auswirkungen hat...

Witzig: Auf Microsoft-Veranstaltungen werden die Präsentationen oft mit einem Macbook gezeigt. Das Ton-/Licht-Mischpult vom Macbook gesteuert...
Als Browser wird Firefox oder Chrome benutzt, google als Suchmaschine.
...VON MICROSOFT-MITARBEITERN!
Warum wohl?

Julia S.

5 Sterne für Deine Ausführung.
Habe mein Late2015er MBP 15" Retina mit Lenovo P50 verglichen. Lenovo am Ende sogar 350 Euro teurer.
Bildschirm, Auflösung: ähnlich. Lenovo hat ein paar Pixel weniger. Beide 15".
CPU: i7 2,5 - gleich
Ram: 16GB gleich
SSD: 512GB, gleich groß, Apple mit M2, Lenovo nur dünnes SATA3
Grafikkarte: Beide mit 2GB (ATI vs Nvidia). Aber: Mac mit zus. Stromspar-Intel-Chip
Garantie: beide mit 3 Jahren gewählt
Office: bei Mac inkl. / Lenovo mit Kombination Office2016HB + Acrobat DC konfiguriert

Julia S.

ab heute noch also 4 Jahre ;-)
solange wird es nicht mehr dauern. Die Buchhaltung macht noch Sorgen, da passiert zu wenig, weil bei denen ist es eh sch...egal wie zäh die Rechner sind ;-)
Aber: Server2012R2, App-Virtualisierung und ab geht die Post - auch am Mac.
Und am Windows-Server kommen wir so schnell nicht vorbei.

Julia S.

Ich habe Sierra als VM unter esxi 5.5 laufen, auf einem DL380 G6. Mit Quadcore +HT, 48GB Ram und 8-HDD-Raid5 sehr performant und absolut stabil. Dank massig Platz super zum syncen aller online-Speicher und dem zeitaufwändigen umsortieren ;-)

Julia S.

Wer sich einen Mac zum Spielen kauft, hat Geld zu viel und Ahnung zu wenig. Ausnahme: Er ist Entwickler und will ein Spiel für Apple entwickeln.
Wer sich einen Windows-PC zum Arbeiten kauft, bei dem ist es umgekehrt. Technik-Genie/Freak mit ausgeprägtem Geiz-Charakter.
Ich bin seit Jahren erfolgreich als IT-Projektleiterin tätig und nutze selbst fast* nur noch Macs, ipad, iphone. Weil sie absolut zuverlässig funktionieren. Weil sie schnell sind. Weil sie leise sind (MBP und iMac). Weil deren Interkonnektivität genial ist, und in der Windows-Welt undenkbar.
Virus? Nö. Kernel-Panic? Was ist das?
Heimkommen, iMac aus dem Standby holen, Sitzung vom Macbook übernehmen (nein, nicht den Bildschirm, sondern z.B. die Tabs ausm Chrome), offene Dateien weiterverarbeiten und abschließen. Das nenne ich effizient. Geht das mit Windows? Ach nein, da hat ja sogar Standby schon bei einigen Geräten seine Probleme...
*fast: Ausnahme: vsphere Client. Bis alle auf 6.0 U2 sind, muss ich leiden ;-) - aber ich leide in einer VM, so what...?

Julia S.

Einspruch. Warum höre ich dann ständig Fragen wie "der Scheiß hat mich 1000 Euro gekostet. Kann man das Windows und die Programme nicht so einrichten, dass die mal 3 Tage OHNE Probleme gehen??". Nein, kann man nicht, dann übermorgen kommt das nächste win10 Update, 3 Tage später ein paar Outlook-zerstörende Sicherheitsupdates, dann....
Die Leute kaufen nicht, womit sie sich wohl fühlen. Sie denken bis zur Nasenspitze, sehen "BILLIG, BILLIG, BILLIG", kaufen Aldi-Schrott und jammern rum. Die meisten Menschen denken nicht weiter. Ok, sie denken an den Geldbeutel. An ihren Geldbeutel. Aber dass man für kein Geld keine Leistung bekommt, scheint vielen unklar zu sein.
Aber nimm mal das Lenovo P50 - mit retina-ähnlichem Display (jedenfalls von der Auflösung her). Fertig konfiguriert mit Office und Acrobat DC, 3J Garantie, kostet das Teil rund 350 Euro mehr als ein vergleichbares MBP Late 2015 (in meinem Beispiel mein im April 2016 gekauftes Gerät).
Ich habe mal ein Lenovo betrachten können, machen garnicht mal so einen schlechten Eindruck. Aber solange windows drauf ist, ein OS ohne Suchfunktion und ständig ausfallendem Startbutton,... sorry, ich persönlich kann mir das nicht mehr antun.

Julia S.

Oh Consolenplatine, in einem Punkt kann ich dir frohe Kunde bringen - nicht alle Windows-User machen zu. Obwohl beruflich im administrativen Windows-Umfeld, gehe ich als Projektleiterin mit einem Macbook 15" retina, einem ipad air2 und einem iphone 5s zu den Kunden. Die kommen oft ganz von selbst und fragen, was ich da habe. Und während sie sich mit Fehlermeldungen und Abstürzen quälen, wähle ich in der Mail-App mal eben eine Rufnummer und lasse über's Handy anrufen. Headset auf und los gehts. In dem Moment schau dir mal die langen Gesichter an.
Dabei geht es schon früher los. Bei Besprechungen hörte ich anfangs (als die Kunden mein Gerät noch nicht kannten): "bis du jetzt am Notebook mitschreiben kannst, bis das hochgefahren ist,... sind wir fertig. Da!, Nimm den Kuli." Da klappe ich das MBP auf, komme aus'm Standby direkt in Betrieb, gebe mein Passwort ein und diktiere meine Notizen im Handumdrehen. Da haben andere noch nicht den Kuli warmgeblasen.
Oder unterwegs - ipad als Zweitbildschirm über die App "duet" - klasse!
Auch das ist immer unverständlich für die Windows-ler: "öhm, geht das auch mit meinem Probook?" - "nö."
Letztens Besuch bei mir:
B:"wo ist denn der Computer zu dem edlen Monitor?" //hab einen imac27"ret.
Ich: "der ist im Monitor."
B: "quatsch. Und wo sind überhaupt die Kabel? Monitorkabel???"
Ich: "braucht es nicht. Computer ist im Monitor"
B: "quatsch ned. so dünn wie der ist, wo soll denn da der fette Lüfter sein?"
Ich: "auch drin. Braucht nicht fett. Kühlt über Gehäuse und der kleine Lüfter reicht"
B: "na, schnell kann der dann nicht sein"
Ich: "stimmt, ist nur ein i5 :D, aber für FinalCut und PremierePro reicht er, und die Grafikkarte."
B: "quatsch, Videoschnitt... niemals. Da brauchst Xeon, 128GB Ram und Nvidia mit SLI, sonst geht da mal garnix."
Und dann zeigte ich ihm (per siri gestartet :D) eines meiner Projekte (ungerendertes und unkomprimiertes Ausgangsmaterial hat ein paar zig Gigabyte). Die Kinnlade hat fast ein Loch im Boden hinterlassen. Besonders, weil der Lüfter nicht notwendig war und man NICHTS gehört hat... Seitdem will er auch sowas und spart fleißig...
Er hat zwar keine Xeons, nvidias und keine 128GB Ram, aber einen dem imac fast ebenbürtigen PC (mit i7), der Premiere eben zum Performance-Desaster macht.

Mit "reden" kommst du den Windows'lern nicht bei. Die wissen eh alles besser. Aber abgesehen von denjenigen verlorenen Seelen, die sich ihren Frust nicht eingestehen wollen, wenn sie jemandem am Mac produktiv arbeiten sehen, trifft man immer wieder auf begeisterungsfähige, offene Menschen, die sich gerne auch mal umschauen, eben weil sie weg wollen von diesem Microsoft'chen-Frickelwerk alias windows10.
Und ich glaube, es wird sich noch viel tun in der Branche. Die Leute wollen ja großteils weg von Microsoft und bleiben nur, weil Apple den Ruf hat, dass es keine Software gibt... Aber wenn die dann fragen, was bei mir alles nativ läuft, sind sie überrascht und neugierig, wann denn endlich der Punkt kommen mag, an dem ich sagen muss: "ich passe. da brauche ich crossover oder eine VM". Bislang wäre dies, müsste ich sie nutzen, nur bei div. Buchhaltungsprogrammen und SAP der Fall. Aber auch in diesen Bereichen tut sich was, oder wird sich was tun. Die Beliebtheit der iPads hat da massiv geholfen.

Julia S.

Bitte nicht angegriffen fühlen, ich frage ehrlich aus Interesse: wozu brauchst du root-Rechte? Und einen Mac im entsprechenden Modus zu starten, bedarf ja keines Hacks, einfach entweder sudo oder das Gerät mit entsprechender Tastenkombination starten...
@Grafikkarte: ja, mögen nicht die neusten sein. Aber wenn du dich heute mit Enthusiasten im Windows-Bereich unterhältst - mal ehrlich, Deine Grafikkarte von gestern ist morgen auch out-of-date... Die "richtigen" Windows-User kommen doch oft garnicht nach mit tauschen, weil jeden Tag ne neue, noch bessere Karte auf den Markt kommt... Lohnt sich der allmonatliche Austausch denn?
Oh, ich sehe gerade, Dein Beitrag ist schon 3 Jahre alt. Vielleicht heute garnicht mehr so gültig, oder?

TEAM1899

Mit der Haltbarkeit von Lenovo ist das so eine Sache. Bei mehreren Lenovo-Geräten (wohlgemerekt THINKPAD) hat auch hier die Qualität sehr nachgelassen. Allein die T-Serie ist alles andere als wartungsfrei. Festplatten und Mainboards sind hier sehr anfällig. Ich spreche nicht von einem Gerät, aufgrund meiner Tätigkeit habe ich ständig mit diversen Geräten zu tun und konnte in den letzten 25 Jahren hierzu spannende Erfahrungen sammeln. Allerdings ist der Support bei Lenovo - im Vergleich mit allen anderen Herstellern - vorbildlich.
Zum Arbeiten (in der Arbeitswelt mit diversen Programmen unterschiedlichster Branchen, externen Geräten (Kassen, Leitrechnern,...), Schnittstellen und zugehörigen Prokollen, etc. gibt es meiner Meinung nichts Besseres als windowsbetriebene Systeme.

Allerdings gefällt mit ein Argument des Vorschreibers (Consolenplatine) sehr gut, auch wenn leider andere Punkte etwas übertrieben wiedergegeben werden. Meine Meinung und kein Angriff auf Niemanden. Das Argument: ...(Effektivität). Das kann man so stehen lassen. Um man schnell einen Entwurf zu präsentieren, Online zu gehen, E-Mails zu checken, gemeinsam an einem Dokument arbeiten, uvm. -> dies erledige ich ausschließlich mit dem MAC. Warum? Ich weiß, es funktioniert. Keine aktuell laufenden Updates, fehlender Treiber (Maus spinnt mal wieder!), Teilung des Hotspots, Datenbankproblem z.B. mit Exchange-Server, uvm. stören meine eigentliche Intension. Vor allem, wenn man wenig Zeit hat (ungünstiger Standort: Bahnhof, Flughafen, Restaurants). Da habe ich mit Windows-Notebooks schon einiges erlebt.

Mein Fazit: Beide Systeme haben ihre Vorteile, der von der Computerwoche erstellte Vergleich scheint mir persönlich sehr gelungen. Für meine Arbeit setze ich beide Systeme ein, möchte keines davon missen. Zum Arbeiten (ausgenommen in Zusammenarbeit mit Branchensoftware) ist für mich der MAC die bessere Alternative. Aber in einigen Betrieben bin ich auf Windows angewiesen, weil - wie erwähnt: Einsatz v. Branchensoftware - mit MAC OS nicht viel möglich ist.

Matthias Proske

Das ist Unsinn, jeder Nutzer kauft sich das Produkt womit man sich am wohlsten fühlt. Die Apple Produkte bekomme ich mit dem gleichen Wertverlust wie die ThinkPad Rechner. Ärger habe ich auch keine, meine Akkus von Lenovo halten Jahre und die Thinkpad gehen verdammt nochmal nicht kaputt und im Gegensatz zu Apple Produkten, stecke ich aller 3-4 Jahre etwas pflege rein und die laufen in der Werkstatt wieder wie aktuelle Rechner. Zu Ihren Kommentar zwecks Ärger. Ich liebe kein Ärger, ich liebe einen hohen Nutzen zum guten Preis und da im Gegensatz zu den meisten Hier die Firme mir gehört und es am Ende das Tages immer mein Geld ist was verbrannt wird, kann ich durch vergleich Tests sagen, das ein Thinkpad gegen einen Mac Book Gewinnt. Viren gibt es bei Apple auch, nur nicht soviel im Umlauf und das jeder ein Virenschutz haben sollte ist wohl logisch! Unser älteste Windows Rechner -ein Thinkpad, läuft seit 2010 mit Original Akku tadellos und wurde gelegentlich mal aufgerüstet mit einer SSD und mehr RAM, bzw. Windows 10. Uns Experiment Apple ist letzes Jahr gescheitert an der fehlenden Qualität der Hardware. Man könnte auch sagen, Apple-Jünger sind cool aber ThinkPad-Jünger nehmen lieber die Hardware die auch die Nasa auf der ISS nutzt.

Martin Steffens

Ich arbeite auf Beiden Systemen. Und das MacOs ist eindeutig das aufgeräumtere, schlüssige und stabilere System.

Kist auf und reinschmeissen? Quatsch. Systemdateien sind BSD Unix. Aufgerümtergeht es nicht. Es gibt einen Benutzerordner, der genauso sauber oder chaotisch aussehen kann wie in Windows. Das macht jeder selbst.

Es gibt nur einen Mangel... beim jetzigem MacBook Pro sehr gut zu sehen. Der User muss bereit seien einen Riesenbetrag zu bezahlen. Anderweilig ist auch Software dabei die es so beim Windows PC nicht gibt.

Und nicht jeden jucken Spiele auf dem Rechner... kenne niemanden der sich einen Mac gekauft hat um ausschließlich zu spielen.

Meine Meinung zu MAC vs PC... mal recherchieren was IBM zu sagt. Dort laufen ja jetzt seit Jahren MACS im Unternehmen und das Resultat ist spitze im Vergleich zu einer Windowsinfrastruktur -> https://www.heise.de/mac-and-i...

Viren nie gehabt auf meinem MAC. Dafür muss ich schon Hirn und Kaufverhalten negativ anpassen. Systeminstabilitäten? In 8 Jahren MacOs hatte ich noch keinen einzigen Kernelpanic. Nicht einmal... kenne es nur als Hintergrundbild. Für jeden Bluescreen in meinem Leben 10 EURO... wäre ein tolles Auto. Userexperience bei Windows? In Windows 10 einiges besser geworden. Aber mit dem Mac null vergleichbar.

Ich würde mal dir unterstellen noch nie ernsthaft mit einem Mac gearbeitet zu haben. Und ich arbeite mit Windows 10, Novell und MAC. Würde sofort wechseln in ein Unternehmen wo ich auf Mac Programme schreiben könnte. Alleien schon wie die Oberflächen sich optisch unterscheiden. Ein Ästethischer Mensch wird sofort beim Eyecatcher MacOs hängen bleiben. So viele Programme sehen selbst auf Windows 10 1990 like aus.Sage nur Totalcommander. Auch wenn er in Funktionalität immer noch mein Tool der Wahr ist auf Windows.

SarahAndrea Royce

Geht auch umgekehrt. Ich hatte schon einen tripple Boot PC (Windows, Linux und OS X) hab das aber beim nächsten PC gelassen, weil ich Linux und Os X eh nie startete. Aber auch ohne direkte installation kann man OS X auf den beiden anderen Systemen virtualisieren.

Weis nur kaum einer weil niemand damit wirbt.

SarahAndrea Royce

Wow, man spreche mal von Projektion. Von wegen keine Viren, Systeminstabilitäten oder keine seltsame Userexperience. Und so bald man mal ins Dateisystem guckt, sieht man, das man nur nach dem Prinzip "Kiste auf und alles reinschmeissen" aufgeräumt hat, was auch unheimlich schnell zu Problemen führt, die aber vor dem User versteckt werden. Wenn der Mac langsam ist, wird eben das neue Modell gekauft und weiter geschwärmt.

Der Cult of Mac ist Dunning Krüger auf Technikebene.

Wobei ich nicht grundsätzlich nur schlecht über Macs denke, in einem sehr spezifischen Rahmen sind es gute Geräte, aber wenn man sich als Mac User dann beispielsweise bei den Spieleherstellern beschwert, dass es so wenig Spiele gibt, statt bei Apple, die keine anständigen 3D Grafikkarten verbauen, knallt mein Kopf auf die Tischplatte.

Consolenplatine

Spätestens wenn man Windows User erzählt das sie falsch liegen... machen diese zu. Das ist eine ganz normale Reaktion, aber eben ist und bleibt sie falsch. Man kann sich rausreden, Einwände bringen oder irgendetwas anderes veranstalten, der Mac schlägt den PC um Längen... oder wie ein Kommentator meinte: 9:3 für Mac.

Natürlich gefällt den Windows Usern das Ergebnis nicht, denn was man selbst benutzt und denkt das es gut ist... "muss" gut sein! Damit hat sichs dann aber auch schon. Wenn man sich die Sache mal nüchtern anschaut, dann kennt "Mac" keine Viren, Systeminstabilitäten, seltsame User-Experience. Der Mac ist "aufgeräumt, alles an seinem logischen Platz, das "Dock" mit seinen Apps nicht nur nützlich, sondern eine Augenweide, alles irgendwie schick designed, das System zuverlässig und im Hintergrund mit sicherer Rechtevergabe, updated sich selbst, backuped sich selbst, pflegt sich somit wie von selbst.

Das alles kann man von Windows nicht behaupten... bei Windows herrscht Pflastermentalität... ja, geht irgendwie, weiss nicht wo, warum läuft das Programm nicht? ... weil ich noch NET 2.0 brauche, oder der Treiber irgendeiner Hardware zu alt ist, und dann wenn ich denke alles endlich installiert zu haben, nach 3 Neustarts... dann immer noch nicht funktioniert.

Der Windows Background ist nach wie vor Windows 95... Registry und seine Probleme bis heute nicht behoben... und es wird weiter gefrickelt bis der Arzt kommt, und ein Pflaster nach dem anderen draufgeklebt. Windows 7 war eine Designpack ( Windows VIsta läuft da im Hintergrund) und usw. Windows ist ein roter Pfaden der sich bis ins Altertum von Windows 95 zieht, und solange Microsoft prächtig mit diesem gewürfelten Schrott Geld verdient... warum sollten die die Software grundlegend neu entwickeln? Die User lieben doch den Ärger, dann haben sie auch nichts anderes verdient. Nicht umsonst benutzen Kreative einen Mac... sie benötigen ihre Zeit für kreative Arbeit, und nicht für Systempflege und Problemlösungen. Wer basteln möchte, und das System bis auf die Hardwareebene lernen will (naja muss), für den ist Windows natürlich perfekt... denn das ist wie ein Technikstudium.

Tim Buktu

Kann zwar nicht allen Punkten so zu 100% zustimmen aber ich sehe Windows da auch eindeutig als Sieger. Dieses schlechte Argument: "Ein Mac ist ja quasi schon zwingend der Sieger, weil man dort noch Windows parallel drauf laufen lassen kann." ist aus dem Grund dämlich, weil man sich ja dann auch gleich die 500-1000€ Aufpreis sparen kann und diese dann entweder in einen leistungsfähigeren Windows PC investieren kann oder was anderes damit anstellt. Wer denn so auf die Vorteile vom Mac schwört kann da eigentlich auch Linux greifen. Da hat man zwar den ganzen Apple Software Kram nicht aber es gibt ja wohl gute Alternativen, wenn man denn nicht gerade extrem planlos ist und keine Lust hat, mal ein paar Stunden/Minuten zu investieren um zu schauen, was alles so möglich ist.

Rosa Meier

Sehe es ähnlich. Wenn man den Mac als Arbeitsgerät nutzt, will man damit arbeiten und nicht ständig technische Probleme lösen will - wie permanente Aktualsierungen, ständige Systempflege, aufwändige Virenabwehr uvm.
Ich kenne beide Systeme. Ken System ist perfekt - aber: die Arbeit mit dem Mac ist problemeloser. Ich kenne eingie PC-Techniker - die haben ständig Kunden, weil die normalen PC_user eben nicht einfach mit ihren Geräten klarkommen. Die meisten haben in regelmäßigen Abständen Probleme mit ihren Rechnern. Bekannte, die auch einen Apple haben und nicht gerade technikaffin sind, haben dagegen kaum Probleme und sind dankbar, dass sie nicht ständig einen Techniker bezahlen müssen. Somit ist zwar die Anschaffung eines PCs günstiger - aber es geht schon mit der inbetriebnahme los - die miesten kommen da schon nicht klar und brauchen Hilfe bei der Einrichtung. Wenn man dann die Kosten für die Einrichtung und ständigen Support rechnet, kann ein PC für den normalen User erheblich teurer kommen als ein Mac.

Tobias Wolter

Es ist gut, dass immer mehr Wettbewerber in den Markt kommen. Firmen kommen an Windows in den nächsten 5 Jahren nicht vorbei.

Doch es werden immer mehr Anwendungen aus der Cloud geliefert und dann spielt es für den “klassischen” Anwender keine Rolle mehr ob Windows, Apple, Android etc. verwendet wird. Apps erzeugen Produktivität, nicht Betriebssysteme oder Geräte.

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