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m130 und m515: Die neuen Palms

04.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Handheld-Weltmarktführer Palm stellt heute mit dem "m130" und dem "m515" ein neues Midrange-Modell mit Farbbildschirm und einen Nachfolger für das bisherige Topgerät "m505" vor. Beide PDAs (Personal Digital Assistants) arbeiten mit dem neuesten Betriebssystem-Release Palm OS 4.1 (jetzt für ältere Palm-Handhelds der Modellreihen III und V auch hierzulande als Update für 39 Euro erhältlich).

Der m515 unterscheidet sich von seinem Vorgänger in zwei wesentlichen Punkten: Erstens ist der interne Arbeitsspeicher nun mit 16 MB doppelt so groß wie vorher - m505-Besitzer können dies noch durch Kauf einer SD-Speicherkarte (Secure Digital) ausgleichen. Außerdem lässt sich die Hintergrundbeleuchtung des 16-Bit-Farbdisplays mit weiterhin 160 x 160 Bildpunkten Auflösung nun auf Wunsch auch doppelt so hell einstellen wie bisher - ein stillschweigendes Eingeständnis, dass der Bildschirm des m505 nicht hell genug ist.

Zum Lieferumfang des m515 gehören wie schon beim Vorgänger eine USB-Cradle, Desktop-Software für Windows und Mac OS, mobile Software für Internet, SMS und WAP, der "Palm Reader" und diverse Anwendungen von Drittanbietern ("Documents To Go 4", "MGI Photosuite"). Das Gerät kostet wie sein Vorgänger nach Liste 530 Euro und ist ab sofort verfügbar. Die noch im Channel befindlichen m505s werden abverkauft - hier ist womöglich noch manches Schnäppchen zu machen.

Der zweite Familienzuwachs im Palm-Lineup ist der m130, der die 100er-Einstiegsreihe nach oben hin abrundet. Er verfügt wie der m5x5 über ein 16-Bit-Farbdisplay, das allerdings geringfügig kleiner ausfällt als in den Highend-Geräten. Ansonsten gleicht er in Design und Ausstattung dem bisherigen Monochrom-Gerät "m125". Der Software-Lieferumfang entspricht dem des m515. Der m130 ist ebenfalls ab sofort zu haben, sein Listenpreis beträgt 375 Euro. (tc)