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Lucent senkt Umsatzprognose - Aktie bricht vorbörslich ein

13.01.2006
Der US-amerikanische Telekomnetz-Ausrüster Lucent hat seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2006 deutlich gesenkt.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wird im ersten Quartal mit einem Umsatz von 2,05 Milliarden Dollar gerechnet. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 2,44 Milliarden Dollar erwartet. Die Aktien von Lucent brachen daraufhin vorbörslich um 7,38 Prozent auf 2,51 Dollar ein.

Die Senkung der Umsatzprognose für das im September 2006 endende Geschäftsjahr begründet Lucent mit schwächerem Absatz in der USA und China. Im zweiten Halbjahr (April-September 2006) werde mit einem deutlich höheren Umsatz gerechnet, hieß es. Das Unternehmen gab keine Gewinnprognose für das laufende Jahr ab. Der Analystenkonsens sieht den Gewinn bei vier Cent je Aktie im ersten Quartal und bei 17 Cent im Gesamtjahr.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, übernimmt Finanzchef (CFO) Frank D'Amelio die Funktion des Chief Operating Officer (COO). Er bleibe CFO, bis ein Nachfolger nominiert sei. (dpa/tc)