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LKA spürt 5.000 Nutzer von Kinderpornos auf

17.08.2007

Maßnahmen zu Vorbeugung

Das LKA hat einige Ratschläge zur Vorbeugung von Kinderpornografie veröffentlicht.

Erschreckend am aktuellen Fall war für die Fahnder die Feststellung, dass kinderpornografische Dateien einem unbeschränkten Personenkreis, also auch Kindern und Jugendlichen, zum Download angeboten wurden. Mit der Nutzung von so genannten Filterprogrammen können Eltern verhindern, dass ihre Kinder entsprechende Seiten aufrufen und ersparen so ihren Kindern den abscheulichen Anblick. Nähere Informationen zu Filterprogrammen sind auf dieser Site erhältlich. Dabei ist zu beachten, dass Filtersoftware alleine keinen effektiven Schutz vor möglichen Gefahrenquellen aus dem Internet darstellen kann, sie ist vielmehr als sinnvolle Ergänzung zu sehen.

Unter dieser Internet-Adresse finden Sie umfassende Informationen über Kinderpornografie. Eltern erhalten außerdem Tipps und Verhaltenshinweise, wie sie ihre Kinder vor diesen Gefahren des Internets schützen können.

Auch die gerade bei Kindern sehr beliebten Chaträume werden verstärkt von Pädo-Kriminellen genutzt, um mit möglichen Opfern ins Gespräch zu kommen. Sie versuchen, das Interesse des Kindes zu wecken, um nach dem virtuellen Kontakt ein tatsächliches Treffen zu arrangieren, in dessen Verlauf es zu sexuellen Übergriffen kommen kann.

Folgende Anzeichen können auf eine Gefahrensituation hinweisen:

  • - Ihr Kind erhält E-Mails, Geschenke oder Päckchen von Fremden.

  • - Ihr Kind trifft sich mit Personen, die es im Internet kennen gelernt hat.

  • - Ihr Kind schaltet den Computer aus oder wechselt das Programm - immer dann, wenn Sie ins Zimmer kommen.