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Google steckt auf

Lively wird leblos

Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
Google hat seinen Second-Life-Abklatsch "Lively" abgekündigt.

Google hat eingesehen, dass seine Browser-basierende Lively-Umgebung für virtuelle Welten wohl doch keine Alternative zu Second Life wird. Das ohnehin nur als Labs-Versuchsballon gestartete Projekt wird zu Ende des Jahres eingestellt, wie der Internet-Konzern in seinem offiziellen Blog mitteilt. Nach viereinhalb Lively-Monaten sei man zu dem Schluss gekommen, dass die darauf verwendeten Ressourcen besser im Kerngeschäft mit der Online-Suche, Werbung und Web-Applikationen aufgehoben seien. Die Projektmitarbeiter wechseln entsprechend in andere Bereiche.

Allen Lively-Nutzern empfiehlt Google, Videos und Screenshots ihrer Räume anzufertigen. Ab dem 31. Dezember werden diese nicht mehr zugänglich sein.