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Linuxcare schließt europäische Niederlassung

30.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Linux-Dienstleister Linuxcare hat seine Aktivitäten in Europa eingestellt und rund 20 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Der Grund liegt der US-Company zufolge in den hohen Kosten, ein solides Geschäft diesseits des Atlantiks aufzubauen. Gleichzeitig wurde der Firmenmitbegründer und ehemalige Chief Executive Officer (CEO) Arthur Tyde erneut mit der Unternehmensleitung betraut. Nach dem Ausstieg des ehemaligen Chefs Fernand Sarrat im April dieses Jahres hatte Linuxcare vergeblich nach einem Nachfolger gesucht. Nun soll Tyde die Linux-Company in die schwarzen Zahlen führen. Dies soll bis Ende 2001 geschehen, gab sich der neue alte CEO optimistisch. Mit dem europäischen Rückzug von Linuxcare erhalten Firmen wie Suse, Red Hat, VA Linux Systems und IBM, die ebenfalls technischen Support, Beratung und spezielle Kundenanpassung des Open-Source-Betriebssystems Linux bieten, nun mehr

Spielraum in Europa.