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Linspire senkt schon wieder die Preisspanne

13.08.2004

Linspire (vormals Lindows) hat zum zweiten binnen 14 Tagen die Preisspanne für seinen geplanten Börsengang gesenkt. In einer ergänzenden Veröffentlichung bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) erklärte die Firma, sie wolle ihre Aktien nun zu fünf bis sieben Dollar emittieren. Ursprünglich hatte Linspire, vor drei Jahren von früheren MP3.com-Gründer Michael Roberts aus der Taufe gehoben, für seine Platzierung von 4,4 Millionen Anteilen eine Preisspanne von neun bis elf Dollar angepeilt. Diese war in der vergangenen Woche bereits auf sieben bis neun Dollar reduziert worden (Computerwoche.de berichtete). Der aus dem IPO zu erwartende Gewinn sinkt damit auf bis zu 22 Millionen Dollar. Wahrscheinlich braucht die Firma Bares inzwischen weniger dringend, nachdem sie das Recht am Namen Lindows im Rahmen einer

außergerichtlichen Einigung in einem Markenrechtsstreit für 20 Millionen Dollar an Microsoft abgetreten hatte. (tc)