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Liberty Alliance: Erste Anbieter SAML-2.0-sattelfest

17.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Acht Anbieter haben die ersten, von der Liberty Alliance initiierten Interoperabilitätstests nach dem von Oasis verabschiedeten Identitätsstandard SAML (Security Assertion Markup Language) 2.0 bestanden. SAML unterstützt föderierte Identitäten und ermöglicht es Anwendern so, nach nur einmaligem Anmelden und Authentifizieren gegenüber einem Web-Server unterschiedliche Web-Services zu nutzen. Bescheinigungen für die diesbezügliche Kooperationsfähigkeit ihrer Produkte erhielten nach Angaben des Herstellerkonsortiums zur Entwicklung von Standards für das Identitäts-Management folgende Unternehmen: das Electronics & Telecommunications Research Institute, Ericsson, Novell, Oracle, Reactivity, Sun Microssystems und Symlabs sowie Trustgenix.

Nach dem "Interoperable"-Programm von Liberty muss sich jeder Anbieter einer Reihe von Tests unterziehen, die das Konsortium ausgearbeitet hatte. Dazu gehört, dass die SAML-2.0-Interoperabilität der Produkte des Testkandidaten mit denen von mindestens zwei - zufällig ausgewählten - Teilnehmern gegeben sein muss. Laut dem Konsortium haben die Probanden dieses Minimum sogar überschritten und nahezu 97 Prozent der Testmatrix, bei der "jeder gegen jeden" anzutreten hatte, bestanden. "Angesichts der Testresultate verfügen die Anbieter bereits über marktreife Produkte", so Roger Sullivan, Vorsitzender des Liberty-Testprogramms. Ausgerichtet wurde die Testveranstaltung von der IEEE (Industry Standards ans Technology Organisation). Die nächste Testrunde will die Liberty Alliance im kommenden November in Tokio abhalten. (kf)