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Larry Ellison und Jeff Henley planen Aktienverkäufe

03.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die beiden hochrangigsten Oracle-Manager haben eine Regelung für vorarrangierte Aktienverkäufe angenommen. Damit wollen sie einer Mitteilung von Ende vergangener Woche zufolge ihr Portfolio diversifizieren und den Verdacht von Insider-Handel vermeiden. Firmenchef Lawrence "Larry" Ellison hat im Rahmen der neuen Policy das Recht, im Laufe der nächsten zwölf Monate bis zu 120 Millionen Oracle-Aktien zu verkaufen sowie seiner Ellison Medical Foundation weitere 3,3 Millionen Anteile zu schenken. Würde er diese Möglichkeiten voll ausschöpfen, blieben ihm anschließend noch rund 24 Prozent des Unternehmens.

Finanzchef und neuerdings Chairman Jeff Henley könnte demnach binnen sechs Monaten bis zu drei Millionen Aktien veräußern, wonach ihm noch 11,6 Millionen Anteile von Oracle gehören würden. Sollten indes "wichtige, nichtöffentliche Ereignisse" betreffend das Unternehmen eintreten, würden Ellison und Henley von den geplanten Verkäufen Abstand nehmen. (tc)