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L&H-Aktie im freien Fall

22.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Aktie von Lernout & Hauspie (L&H) sank gestern zeitweise um 41 Prozent, nachdem der Softwarespezialist für Spracherkennung und -synthese eine Buchprüfung durch die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) bestätigt hatte (Computerwoche.de berichtete). Der belgische Konzern steht im Verdacht, seine Bilanzen durch vorgetäuschte Umsätze in Südkorea manipuliert zu haben. Das L&H-Papier notierte zum gestrigen Börsenschluss bei 15,12 Dollar und damit um rund 29 Prozent unter dem Vortageswert.